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  • Titel
    Zustand der Tiroler Wälder. Bericht über das Jahr 1999 : Untersuchungen über den Waldzustand, die Immissionsbelastung und die forstlichen Maßnahmen zur Verbesserung in Tirol
  • Titelphrase
    Bericht an den Tiroler Landtag 2000
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Innsbruck
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Seiten
    70 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13506
  • Datensatznummer
    63209
  • Quelle
  • Abstract
    Dem im Jahre 1993 festgelegten zweijährigen Erhebungsrhythmus entsprechend ist 1999 wiederum eine Waldzustandsinventur durch okulare Beurteilung der Baumkronen durchgeführt worden. Im Berichtsjahr ergab diese Inventur gegenüber 1997 eine deutliche Verschlechterung der Benadelungsdichte, sie zeigt darüber hinaus die schlechtesten Kronenzustände seit Beginn der Erhebungen im Jahre 1984. Demnach hat sich der Anteil vollkommen gesunder Probebäume auf 53% gesenkt. Die leicht verlichteten Probebäume wurden deutlich mehr, auch die mittelstark geshcädigten nahmen etwas zu. Insgesamt sind 14% aller Probebäume eindeutig geschädigt. Dass die Anteile der stark geschädigten bzw. abgestorbenen Probebäume seit 1997 weniger geworden sind, ist überwiegend durch deren Schlägerung zu erklären. Betrachtet man die Kronenzustände differenziert, so ist festzustellen: - Die Zunahme der Schäden erfolgte sowohl im Wirtschaftswald als auch im Schutzwald. Dieser wies schon bisher schlechtere Zustände auf, gerade dort haben die Schäden deutlich zugenommen. - Unter den Baumarten ist die Buche mit Abstand am ärgsten von den Kronenschäden betroffen, gefolgt von Kiefer und Tanne. Die Fichte, sie ist mit nahezu 2/3-Anteil Tirols Hauptbaumart, liegt da schon günstiger und beeinflusst die errechneten Durchschnittswerte maßgeblich. - Die Wälder in der Region Nordalpen haben mit Abstand die massivsten Kronenschäden.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1000766013506MonographieBüchermagazinVerfügbar