Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Blatt- und nadelanalytische Untersuchungen im Rahmen des Waldschaden- Beobachtungssystems. Ergebnisse der Probenahme 1991
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Seiten
    37 S.
  • Illustrationen
    9 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13360
  • Datensatznummer
    62855
  • Quelle
  • Abstract
    Ein Teilprojekt des Waldschaden-Beobachtungssystems umfasst blatt- und nadelanalytische Untersuchungen zur Feststellung von Einwirkungen von Luftverunreinigungen sowie zur Erfassung der Naehrelementsituation. Im Untersuchungsjahr 1991 konnten die folgenden Ergebnissen festgestellt werden: An 18 Prozent der Fichten-, Kiefern- und Buchenflaechen wurden im Jahr 1991 Schwefelgrenzwertueberschreitungen festgestellt; zu Grenzwertueberschreitungen kam es in Teilen von Niederoesterreich (vorwiegend im Waldviertel, im Donauraum, im Wienerwald und im Bereich um Neunkirchen), der Steiermark (im Bereich der Mur- Muerzfurche und in der Suedsteiermark), von Oberoesterreich (im Bereich des Muehlviertels), von Kaernten (im Raum Arnoldstein und Lavanttal) und im Burgenland. Eine schlechte Stickstoffernaehrung (Mangel + nicht ausreichende Versorgung) konnte an rund 98% der untersuchten Punkte festgestellt werden. Sehr deutlich zeigen die Wuchsgebiete "Alpenvorland", "Muehl- und Waldviertel" und "sommerwarmer Osten" die hoechsten Anteile an Flaechen mit ausreichender Stickstoffversorgung, waehrend die Wuchsgebiete "NO-Alpenrand" und "NW- Alpenrand" die hoechsten Anteile an Flaechen mit Stickstoffmangel aufweisen. Phosphormangel konnte an 10,6% der Flaechen festgestellt werden; Phophor ist nach Stickstoff das zweithaeufigste Mangelelement bei den Makronaehrstoffen. Es faellt auf das fast alle Punkte mit Phosphormangel in den Wuchsgebieten "NW-Alpenrand", "NO-Alpenrand" und "noerdliche Alpenzwischenzone" liegen. Ueber 93% der untersuchten Flaechen lagen im ausreichend mit Kalium versorgten Bereich. Kaliummangel konnte nur an 1,1% der Punkte festgestellt werden. Das Wuchsgebiet "Alpenvorland" wies den niedrigsten Prozentanteil an ausreichend kaliumversorgten Flaechen auf. Die Wuchsgebiete "NW-Alpenrand" und "sommerwarmer Osten" wiesen auf allen Flaechen eine ausreichende Kaliumversorgung auf. Calciummangel konnte an keiner Untersuchungsflaeche festgestellt werden, jedoch konnte nur auf rund 61% der Flaechen eine ausreichende Calciumversorgung festgestellt werden. Die hoechsten Prozentsaetze mit nicht ausreichend mit Calcium versorgten Untersuchungspunkten liegen in den Wuchsgebieten "Alpenvorland" mit 71,4% und "Muehl- und Waldviertel" mit 57,1% - in diesen Gebieten liegen zumeist saure kalkarme Standorte die die Ursache fuer die schlechte Calciumversorgung sein duerften. Die 1991 am besten mit Calcium versorgten Bereiche befinden in Wuchsgebieten "sommerwarmer Osten" mit 77,8% und in der "noerdlichen Alpenzwischenzone" mit 67,2% ausreichend versorgten Untersuchungspunkten. 72,5% der Flaechen wiesen eine ausreichende Magnesiumversorgung auf; an einer Flaeche konnte ein Magnesiummangel festgestellt werden. Die Wuchsgebiete "Alpenvorland" mit 28,6, "NW- Alpenrand" mit 36,8% und das "Muehl- und Waldviertel" mit 54,3% sind jene Bereiche mit der geringsten Anzahl an ...