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  • Titel
    Grundnetz des oesterreichischen Bioindikatornetzes. Ergebnisse der Schwefelanalysen der Probenahme 1996 und Vergleich der Resultate der von 1983 bis 1996 bearbeiteten Grundnetzpunkte
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Seiten
    35 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13273
  • Datensatznummer
    62446
  • Quelle
  • Abstract
    Nach den Ergebnissen der chemischen Nadelanalysen der Proben des Jahres 1996 und dem Vergleich mit den Daten vorangegangener Untersuchungsjahre laesst sich zusammenfassen fuer das Grundnetz des oesterreichischen Bioindikatornetzes feststellen: - Gegenueber dem Vorjahr kam es 1996 zu einer Zunahme des Mittelwertes beim Nadeljahrgang 1. Beim Nadeljahrgang 2 blieb der Mittelwert 1996 gegenueber dem Vorjahr unveraendert und der Maximalwert sank auf den tiefsten Wert seit 1983. - Der Anteil der Punkte mit Grenzwertueberschreitungen (Gesamtklassifikationen 3 oder 4) wies 1996 gegenueber dem Vorjahr eine Zunahme auf und lag mit einem Anteil von 17.2 Prozent nur unter den Ergebnissen der Jahre 1985, 1987, 1989 und 1991. - Die Zahl der Punkte mit einer Gesamtklassifikation 1, bei der nach den Ergebnissen der chemischen Nadelanalysen keine Schwefel- Immissionseinwirkungen anzunehmen sind, nahm 1996 gegenueber 1995 ab und lag mit einem Anteil von 5.5 Prozent nur ueber den Ergebnissen der Jahre 1991 und 1993, als nur 5.2 bzw. 2.1 Prozent der Grundnetzpunkte die Gesamtklassifikation 1 aufgewiesen hatten.- Bei einer Beurteilung der "Schwefel-Immissionseinwirkungen" an Hand der gewichteten Mittel der Klassenwerte (aller vier Gesamtklassifikationen) stellt das Ergebnis von 1996 das drittschlechteste Resultat nach denen der Jahre 1991 und 1993 dar. - Abweichend vom Gesamtergebnis des Grundnetzes kam es bei den Grundnetzpunkten der Steiermark von 1995 auf 1996 zu einer Abnahme der Zahl von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen (Gesamtklassifikation 3) und in Tirol wiesen 1995 und 1996 gleichviele Punkte Grenzwertueberschreitungen auf. Unter den anderen Bundeslaendern wies Niederoesterreich + Wien die staerkste Zunahme bei der Zahl von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen auf. 1996 kam es so wie bereits auch 1994 und 1995 an keinem Grundnetzpunkt Salzburgs und Vorarlbergs zu Grenzwertueberschreitungen. - Bei 132 Probepunkten (45.5 Prozent der von 1983 bis 1996 bearbeiteten Grundnetzpunkte) kam es im Verlauf der bisherigen vierzehn Untersuchungsjahre zumindest einmal zur Einstufung in die Gesamtklassifikation 3; 100 Punkte (34.5 Prozent der Grundnetzpunkte) wiesen oefter als einmal Grenzwertueberschreitungen auf. Der prozentuelle Anteil der Punkte mit mehr als einer Grenzwertueberschreitung von 1983 bis 1996 an den Landes-Grundnetzpunkten liegt im Burgenland bei 64 Prozent, in Kaernten bei 50 Prozent, in Niederoesterreicfh + Wien bei 49 Prozent, in der Steiermark bei 42 Prozent, in Oberoesterreich bei 23 Prozent, in Tirol bei 14 Prozent und in Vorarlberg bei 9 Prozent; in Salzburg wies kein Grundnetzpunkt oefter als einmal Grenzwertueberschreitung auf. Bei einer lagemaessigen Auswertung der Punkte mit mehr als einer Grenzwertueberschreitung ergaben sich so wie bereits in den Vorjahren folgende "grossflaechigeren" Schwerpunkte: Oberoesterreich: Teile im oestlichen Muehlviertel, Raum Linz. Niederoesterreich/Wien: Waldviertel, Donautal, Bereiche noerdlich, oestlich und suedwestlich von Wien . Burgenland: Raum Eisenstadt/Mattersburg. Steiermark: Muerz- und Murtal, West- und Oststeiermark und an der Staatsgrenze zu Slowenien. Kaernten: Unterkaernten bis Radenthein.- Von 1983 bis 1996 wiesen 47 Prozent der Grundnetzpunkte, die in allen vierzehn Untersuchungsjahren bearbeitet wurden, zumindest einmal und 34.5 Prozent zweimal und oefter die Gesamtklassifikation 1 auf. Von den 100 Punkten, die oefter als einmal die Gesamtklassifikation 1 aufwiesen, entfaellt ein Viertel auf Tirol bzw. mehr als drei Viertel auf die Bundeslaender Steiermark, Oberoesterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. In Salzburg wiesen 63.6 Prozent der Landes- Grundnetzpunkte oefter als einmal die Gesamtklassifikation 1 auf, was in Tirol bei 60.5 Prozent der von 1983 bis 1996 bearbeiteten Grundnetzpunkte der Fall war; die geringsten Anteile dieser Klassifikationstypen (2 bis 14mal GK 1) wiesen Niederoesterreich + Wien (17.4 Prozent) und das Burgenland (7.1 Prozent) auf. V..