Titel
Dispersal: an import driving force of the cyclic, Zeiraphera diniana Gn.
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
S. 3-153
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
1265
Datensatznummer
62348
Quelle
Abstract
Von 1949 bis 1989 wurden vier Populationszyklen des Lärchenwicklers im Larvenstadium in fünf Talabschnitten in den europäischen Alpen quantitativ erfasst. Die endliche Wachstumsrate Lambda im subalpinen Gradationsareal und im Latenzgebiet wurde benutzt, um zwischen dem lokalen Populationswachstum und möglichen Einwanderungseffekten zu unterscheiden. Die Kartierung maximaler Populationsdichten, d.h. der sichtbaren Frassschäden im ganzen Alpengebiet, lässt die Ausdehnung möglicher Auswanderungsherde erkennen. In Kombination mit Kenntnissen über das Verhalten der Falter und der spezifischen Witterungsbedingungen, welche Faltermigrationen auslösen, können damit aussergewöhliche Veränderungen von Lambda erklärt werden. Die Analyse solcher ungewöhnlichen Massenvermehrungen des Lärchenwicklers lassen auf die Bedeutung von grossräumigen Faltermigrationen für die zyklische Populationsdynamik des Lärchenwicklers schliessen.