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  • Titel
    Rationalisierung der Bereitstellung von Waldhackgut
  • Titelphrase
    Forschung im Verbund
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Seiten
    70 S.
  • Illustrationen
    51 Lit. Ang., 1 Anh.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13727
  • Datensatznummer
    58851
  • Quelle
  • Abstract
    Zielsetzung dieser Arbeit war es, festzustellen, ob und in welchem Umfang bei der Bereitstellung von Waldhackgut Rationalisierungsmöglichkeiten gegeben sind. Verschiedene Varianten der Waldhackgutproduktion wurden leistungs- und kostenmäßig gegenübergestellt. Für den Hackvorgang wurde ein Produktivitätsmodell erstellt. Die Arbeitsstudien kombiniert mit einer schriftlichen Befragung und den Ergebnissen aus der Literatur ermöglichten in vielen Bereichen eine mehrdimensionale Auswertung. Nach den Ergebnissen der Fallstudien treten die geringsten Schüttraummeterbelastungen für das Gesamtsystem beim Verhacken von Waldrestholz nach einem Prozessoreinsatz und anschließendem Transport mit Wechselcontainern auf. Betrachtet man allerdings nur den Hackvorgang, so erweist sich das Hacken von Sortimenten mit einem mittleren Hacker am Lagerplatz als die günstigste Variante. Dabei zeigte sich eine starke Zunahme der Kosten mit abnehmendem Media. Die Preisdifferenz zwischen den Bereitstellungskosten von Waldhackgut frei Heizwerk und den Preisen für Sägehackgut betrugen bis zu 500%. Die Durchschnittspreise liegen derzeit für Rinde bei 53 ATS, für Sägehackgut bei 109 ATS und bei Waldhackgut ist auf jene Methoden zu beschränken, die keinen zusätzlichen Input an Energie und Arbeitskapazität erfordern. Trotzdem ist aus Gründen der Hackgutqualität ein Wassergehalt der Hackschnitzel von unter 30% anzustreben. Die Übernahme und Abrechnung der Biomasse nach Wassergehalt und Gewicht ist zweckmäßig. Der Heizwert pro kg Trockenmasse schwankt zwischen den unterschiedlichen Baumarten nur unwesentlich. Längerfristige Lieferverträge zwischen Heizwerkbetreibern und Waldhackgutproduzenten sind in Österreich nicht oder nur mangelhaft vorhanden. Abschließend muß festgehalten werden, daß es unter den derzeit herrschenden Marktverhältnissen nicht möglich ist, Waldhackgut im großen Stil bereitzustellen. Überall dort, wo es gelingt, die Bereitstellungskosten des Holzes für energetische Zwecke drastisch zu senken, hat auch die Wakdhackgutproduktion eine Chance.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1000704813727MonographieVerfügbar