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  • Titel
    Umweltbericht. Luft
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Seiten
    400 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    9809
  • Datensatznummer
    57970
  • Quelle
  • Abstract
    In Österreich wurden im Jahr 1986 vergleichsweise zu 1980 folgende Mengen der wesentlichsten Luftschadstoffe aus Verbrennungsprozessen in die freie Atmosphäre emittiert: (Tabelle). Durch den Einsatz von Brenn- und Kraftstoffen ergaben sich 1986 folgende Schadstoffmengen (Angaben in Prozent): (Tabelle). Die prozentuelle Aufteilung der Schadstoffmengen aus Verbrennungsprozessen bezogen auf die Emittentengruppen ergab 1986 folgendes Bild: (Tabelle). Die Emittentengruppen "Katalorische Kraftwerke", "Industrie" und "Kleinverbraucher" (Haushalte und Kleinverbraucher" (Haushalte und Kleingewerbe) haben ähnliche Anteile an der gesamten SO2-Emission. Die Emittentengruppe "Verkehr" ist Hauptverursacher der NOx-, CO- und CnHm-Emissionen. Die Kleinverbraucher tragen wesentlich zur Kohlenmonoxid- und Staubbelastung der Luft bei. Anschaulich kann die Gesamtmenge der Luftschadstoffemissionen in Österreich durch Angabe der Menge pro Person und durch ein Volumen dargestellt werden. So wurden 1986 pro Österreich 212 kg Schadstoffe in die Luft abgegeben. Volumenmäßig entspricht die Gesamtemission einem Würfel mit etwa 1 km Kantenlänge, gefüllt mit einem konzentrierten Gemisch aus SO2, NOx, CO und CnHm. Die Emissionsmenge für Schwefeldioxid sank im Zeitraum zwischen 1980 und 1986 von 325.000 auf 145.000 Tonnen pro Jahr. Diese positive Entwicklung wurde vor allem durch Reduktion der Schwefelgehalte in den Heizölen, durch Umstellung auf andere schwefelarme Brennstoffe sowie durch Sekunkärmaßnahmen wie Entschwefelung der Rauchgase großer Emittenten erreicht.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
100070169809MonographieVerfügbar