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  • Titel
    Risikoanalyse bei gravitativen Naturgefahren. Teil II: Fallbeispiele und Daten
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Bern
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Seiten
    Teil II: 129 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    14246
  • Datensatznummer
    55845
  • Quelle
  • Abstract
    Stufen 1,2 und 3 sind eigenständige Methoden zur Analyse von Risiken bei gravitativen Naturgefahren. Die drei Stufen lassen sich einzeln anwenden, je nach gewünschter Bearbeitungstiefe (zunehmende Bearbeitungstiefe: S1-S2-S3). Zusammen bilden sie aber auch eine Einheit, eine eigene Methode. Sie lassen sich so kombinieren, dass man Sicherheitsprobleme zielgerichtet und effizient angehen kann. Folgende methodischen Arbeitsschritte gehen den Risikoanalysen gemäss Stufen 1, 2 oder 3 voraus: 1. Vorbereitungsarbeiten - Sicherheistproblem definieren. - Das System geographisch und inhaltlich in Bezug auf die Schadenarten und Gefahrenprozesse eingrenzen. - Die natürlichen und anthropogenen Bedingungen definieren, die im System wirken. - Ziele der Risikoanalyse definieren. - Daten sammeln. 2. Gefahrenanalyse - Ereignisanalyse: Gefahren identifizieren und lokalisieren. - Wirkungsanalyse: Art, Ausdehnung und Grad einer Gefähdung bestimmen, Szenarien bilden und in Intensitäts- oder Ereigniskarten darstellen. Stufe 1 ist ein Modell zur Beurteilung von Naturrisiken anhand von Schutzdefiziten (=Schutzzielverletzungen). Stufe 2 ist ein Modell zur quantitativen Analyse von Naturrisiken in flächigen-, linienförmigen oder punktartigen Raumelementen. Stufe 2 basiert auf Pauschalannahmen (für Objektwert, Personenbelegung, u.a.). Stufe 3 ist ein Modell zur quantitativen Analyse von Naturrisiken beim Einzelobjekt und basiert auf objektspezifischen Abklärungen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1000675214246MonographieAusgeliehen