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  • Titel
    De-Icing Salt Damage to Trees and Shrubs
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    London
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Seiten
    64 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Abb., Tab., Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    4035
  • Datensatznummer
    55286
  • Quelle
  • Abstract
    Der Schaden, der durch Streusalz angerichtet wird, ist ein ernstes und oft unterschaetztes Problem, das eine hohe Anzahl von an Strassen stehenden Baeumen und Straeuchern in Grossbritannien und im Ausland betrifft. Dieses Bulletin ist das Resultat einer ausfuehrlichen Untersuchung der Weltfachliteratur, die sich mit diesem Thema befasst. Die Ergebnisse koennen in vier verschiedene Kategorien aufgeteilt werden, die aus vier Kapiteln bestehen. Das 1. Kapitel beschreibt die anfaenglichen Untersuchungen, die dazu fuehrten, dass Salz als Ursache fuer das Eingehen von Baeumen an Strassen erkannt wurde. Ausserdem umreisst es die gegenwaertige Situation in Grossbritannien. Die Symptome der durch Salz entstandenen Schaeden werden dort beschrieben und es wird zwischen Schaeden an Laub- und Nadelbaeumen unterschieden, die durch Salzspruehnebel und durch mit Salz beschmutzte Erde entstanden. Die vorliegenden Daten der mit den Blaettersymptomen zusammenhaengenden Chlorid- und Natriumkonzentration in Blaettern werden ebenfalls zusammengefasst. Im 2. Kapitel werden die Methoden zur Beurteilung der Salztoleranz beschrieben und die Mechanik der Salztoleranz umrissen. Dort ist eine umfangreiche Liste von holzigen Pflanzen mit ihrem entsprechenden Salztoleranzgrad aufgestellt. Diese Daten weisen oft deutliche Widerspruechlichkeiten auf; manche Arten werden von einem Autor tolerant und von einem anderen anfaellig genannt. Die Gruende dafuer werden ausfuehrlich beschrieben. Die Mechanik der Giftigkeit des Salzes wird im 3. Kapitel beschrieben sowie die relative Bedeutung osmotischer und spezifischer Ionenauswirkungen auf die Entwicklung von Verletzungssymptomen. Die Methoden, die angewandt werden oder angewandt werden koennten, um den von Streusalz verursachten Schaden zu verringern, werden im 4. Kapitel ausgewertet. Es scheint, dass der Gebrauch von Salz in Grossbritannien um ca. 60% verringert werden koennte, wenn das Salz effektiver gelagert und gestreut wuerde. Alternativen zum Gebrauch von Salz sind u.a. Strassenheizung, der Gebrauch von Scheuermitteln oder einer Salz/Scheuermischung oder anderen Enteisungsmitteln wie z.B. Sulfaten, Urea, Alkohol und Glykol, Methanol und Kalzium-Magnesium-Azetat (CMA). Obwohl es teuer ist, ist CMA wegen seiner guten Enteisungsfaehigkeit und niedrigen Giftigkeit fuer Pflanzen das vielversprechendste von ihnen. Ausspuelen der Erde mit Wasser zur Entfernung des Salzes sowie die Zugabe von Gips (CaSO4) und Duenger scheint der Fachliteratur nach die beste Behandlung fuer durch Salz verschmutzte Erde zu sein. Es gibt jedoch wenig experimentelle und ueberhaupt keine praktische Erfahrungen beim Gebrauch dieser Bodenverbesserungsmittel in Grossbritannien. Das Potential fuer eine Bodenverbesserung durch Design und Technologie wird in Erwaegung gezogen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14188954035ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar