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  • Titel
    Monitoring of Forest Condition in Great Britain - 1989
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    London
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Seiten
    57 S.
  • Illustrationen
    11 Abb., 24 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    4035
  • Datensatznummer
    55160
  • Quelle
  • Abstract
    Die Ergebnisse des Programms fuer die Erfassung des Waldzustandes 1989 werden vorgestellt. Insgesamt wurden 7436 Baeume erfasst, naemlich Sitkafichte (Picea sitchensis), Fichte (Picea abies), Kiefer (Pinus sylvestris), Eiche (Quercus spp.) und Rotbuche (Fagus sylvatica). Der Kronenzustand wird jetzt nicht alleine auf der Kronendichte, sondern auf einer Reihe verschiedener Kennziffern eingeschaetzt. Dadurch wird eine ausfuehrliche Beurteilung der Gesundheit einzelner Baeume ermoeglicht. Da viele dieser Kennziffern nie vorher eingeschaetzt worden sind, ist es jedoch nicht moeglich zu bestimmen, ob diese Daten eigentlich eine Abweichung von dem normalen, in ehemaligen Umweltbedingungen erwarteten, Gesundheitszustand darstellen. Die Kronendichte aller Baumarten erwies eine allgemeine Verbesserung, obgleich einige einzelne Sitkafichten als Folge der Frasstaetigkeit der Fichtennadellaus (Elatobium abietinum) schlechter geworden sind. Die Verbesserung des Zustandes der Baeume im Wald steht im Gegensatz zu vielen alleinstehend gewachsenen Baeumen, die durch Duerrebelastung waehrend des Sommers 1989 gelitten haben. Diese Verbesserung ist zur Erholung von vielen Baeumen nach den Sturmschaeden im Oktober 1987, zur Abwesenheit von Winterschaeden in 1988-1989, und zu den vorteilhaften milden nassen Wetterbedingungen im Sommer 1988 zurueckzufuehren. Die starke Vermehrung von E. abietinum hat einige Kennziffern fuer Sitkafichte (z.B. Nadelbehaltung) schwerwiegend beeinflusst. In vielen Baeumen ist die Kronenlaenge durch den Kahlfrass der unteren Zweige reduziert worden. Bei der Fichte war dieser Einfluss weniger auffallend. Schwere Blattschaeden durch Insekten wurden bei Eiche und Rotbuche bemerkt. Die Entblaetterung bei den beiden Fichtenarten ist deutlich anders als die typische Form von Waldschaeden, die in Mitteleuropa beobachtet wird. Bei den Fichten in Grossbritannien laesst sich die Entblaetterung gewoehnlich als durch die ganze Krone verhaeltnismaessig einheitlichen Nadelverlust erkennen. Wo schwere Nadellausvermehrungen vorgekommen sind, kann die Verduennung von der Kronenbasis aufwaerts gehen. Die Verduennung der Oberkrone, die die Hauptverduennungsform in Mitteleuropa ist, war bei weniger als 5% der Baeume zu beobachten. Kronenabsterben wurde sehr oft bei der Eiche (40% der Baeume) und bei der Buche (21%) berichtet, umfasst aber meistens nur relativ kleine Zweige und nur einen kleinen Anteil der Oberkrone. Das Absterben von verhaeltnismaessig groesseren Zweigen war selten, und wurde oefter bei der Eiche als bei der Buche beobachtet. Die Nadelbehaltung bei Sitkafichte wurde stark von Nadellausvermehrungen beeinflusst, und bei 4% der erfassten Baeume waren nur noch 1- oder 2-jaehrige Nadeln vorhanden. Im Gegensatz dazu hat die Nadelbehaltung bei der Fichte und bei der Kiefer zugenommen. Blattverfaerbung war nur selten zu beobachten. Die beiden....
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14189204035ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar