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  • Titel
    Österreichisches Bioindikatornetz. Ergebnisse der Schwefelanalysen der Probenahme 1997 und Vergleich der Resultate der von 1983 bis 1997 und von 1985 bis 1997 bearbeiteten Probepunkte
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Seiten
    111 S.
  • Illustrationen
    1 Anh.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13273
  • Datensatznummer
    54878
  • Quelle
  • Abstract
    Nach den Ergebnissen der chemischen Nadelanalysen der Proben des Jahres 1997 und dem Vergleich mit den Daten vorangegangener Untersuchungsjahre läßt sich zusammenfassend feststellen: - Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Mittelwerte beider Nadeljahrgänge bei allen Netzen (Grundnetz, "Netz 83", "Netz 85") ab. Sowohl beim Grundnetz als auch beim "Netz 85" ging der Maximalwert des Nadeljahrganges 1 zurück, während es beim Maximalwert des Nadeljahrganges 2 bei beiden Netzen zu einer Zunahme kam. Beim "Netz 83" blieb der Maximalwert des Nadeljahrganges 1 im Jahre 1997 gegenüber dem Vorjahr gleich und der des Nadeljahrganges 2 nahm ab. - Wie aus der folgenden Aufstellung zu ersehen ist, kam es bei allen Netzen im Jahre 1997 gegenüber 1996 zu einer Abnahme der Punkteanteile mit Grenzwertüberschreitungen (Gesamtklassifikation 3 oder 4) (Tabelle). Der Anteil von Grenzwertüberschreitungen erreichte beim Grundnetz und "Netz 83" im Jahr 1991 den höchsten Wert; beim "Netz 85" wiesen die Jahre 1989 und 1991 die höchsten Anteile von Grenzwertüberschreitungen auf. Die Abnahme der Zahl von Punkten mit Grenzwertüberschreitungen von 1996 auf 1997. Der Anteil der Punkte mit der Gesamtklassifikation 1 (SO2-Immissionseinwirkungen auszuschließen) wies, wie aus der folgenden Aufstellung zu ersehen ist, bei allen Netzen von 1996 auf 1997 eine geringe Zunahme auf: (Tabelle) - Von 1983 bis 1997 kam es bei 46,4 Prozent der Grundnetzpunkte und bei 53,4 Prozent der Punkte des "Netzes 83" zumindest einmal zu Grenzwertüberschreitungen; beim "Netz 85" war dies zwischen 1985 und 1997 bei 56,9 Prozent der Punkte der Fall. Der Anteil der Punkte mit mehr als einer Grenzwertüberschreitung lag beim Grundnetz bei 35,3 Prozent, beim "Netz 83" bei 40,8 Prozent und beim "Netz 85" bei 46,0 Prozent. - Während beim Grundnetz und "Netz 83" in den fünfzehn Untersuchungsjahren 46,7 bzw. 46,4 Prozent der Punkte mindestens einmal die Gesamtklassifikation 1 (sonst nur Gesamtklassifikation 2) aufwiesen, war dies beim "Netz 85" zwischen 1985 und 1997 nur bei 29,3 Prozent der Punkte der Fall. Der Anteil der Punkte mit mehr als einer Einstufung in die Gesamtklassifikation 1 lag bei den seit 1983 bearbeiteten Netzen bei 34,9 bzw. 30,9 Prozent und beim "Netz 85" bei 18,2 Prozent. - Bezogen auf die prozentuellen Anteile von Gruppen der "Klassifikationstypen" (GK 3/4 oder GK 1:1 bis 15 (13) mal, 2 bis 15 (13)mal; 8 bis 15mal bzw. 7 bis 13mal) an den "Landespunkten" (Punkte der einzelnen Netze je Bundesland) bestanden zwischen den einzelnen Bundesländern zum Teil erhebliche Unterschiede. (Tabellen). - Bei einer Aufteilung der Ergebnisse der Klassifikationstypen auf 3 Fünfjahresperioden (beim Grundnetz und "Netz 83") stellt sich die zweite Fünfjahresperiode 1988/92 in puncto Grenzwertüberschreitungen, als die Schlechtest heraus. Bei den Einstufungen in die Gesamtklassifikation 1 wies die 1. Fünfjahresperiode die höchsten Anteile von Punkten mit Einstufungen in die Gesamtklassifikation 1 auf; bis zur dritten Fünfjahresperiode sanken die Anteile von Punkten mit Einstufungen in die Gesamtklassifikation 1 (1 bis 5mal, 2 bis 5mal, 3 bis 5mal GK 1 im Verlauf einer Fünfjahresperiode) ständig ab. - Die Abnahme der Zahl von Punkten mit Grenzwertüberschreitungen von 1996 auf 1997 beruhte beim Grundnetz und "Netz 85" auf den Verbesserungen in den 3 Höhenstufen bis 800 Meter und beim "Netz 83" vor allem auf den Verbesserungen bei den Punkten bis 400 meter Seehöhe; über 1000 Meter Seehöhe kam es dagegen nur zu minimalen Verschiebungen ( 1 Punkt) bei der Zahl von Grenzwertüberschreitungen. - Während es bei allen Netzen in den 4 Höhenstufen von 401 bis 1200 Meter von 1996 auf 1997 zu einer Zunahme der Zahl von Punkten mit Einstufungen in die Gesamtklassifikation 1 kam, kam es in den übrigen 3 Höhenstufen und vor allem bei den Punkten über 1400 Metern zu Abnahmen. - Die Auswertung des vorliegenden Datenmaterials-Maximalwerte, Mittelwerte, Häufigkeiten der Gesamtklassifikation 1 und Grenzwertüberschreitungen (Gesamtklassifikation 3 oder 4) - nach dem Trendtest von COX und STUART erbrachte folgende signifikante Zu- oder Abnahmen im Verlauf der gesamten (15-bzw.13jährigen) Untersuchungsperiode. Bei allen 3 Netzen kam es zu signifikanten Abnahmen der Maximalwerte des Nadeljahrganges 2. Beim Grundnetz und "Netz 83" kam es außerdem auch noch zu einer signifikanten Abnahme der Zahl von Punkten mit der Gesamtklassifikation 1, bei der Schwefel-Immissionseinwirkungen auszuschließen sind. Beim "Netz 83" kam es darüber hinaus auch zu einer signifikanten Abnahme der Maximalwerte beim Nadeljahrgang 1 und beim "Netz 85" zu einer signifikanten Abnahme des Mittelwertes vom Nadeljahrgang 2. In den sieben Höhenstufen kam es beim Grundnetz nur über 1400 Meter zu signifikanten Trendveränderungen: nämlich sowohl zu Abnahmen der Zahl von Punkten mit Einstufungen in die Gesamtklassifikation 1 als auch zu Abnahmen der Zahl von Punkten mit Grenzwertüberschreitungen. Beim "Netz 83" kam es bei den Punkten bis 400 Meter und in den 4 Höhenstufen über 800 Meter zu signifikanten Abnahmen der Zahl von Punkten mit der Gesamtklassifikation 1. Beim "Netz 85" waren dagegen in keiner Höhenstufe signifikante Trendveränderungen - weder bei der Zahl von Punkten mit der Gesamtklassifikation 1 noch bei der Zahl von Punkten mit Grenzwertüberschreitungen - festzustellen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1000623713273MonographieVerfügbar