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  • Titel
    Österreichisches Bioindikatornetz. Ergebnisse der Schwefelanalysen der Probenahme 1998 und Vergleich der Resultate der von 1983 bis 1998 und von 1985 bis 1998 bearbeiteten Probepunkte
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Seiten
    99 S.
  • Illustrationen
    1 Anh.
  • Material
    Bandaufführung
  • ISBN
    3-901347-16-X
  • Standardsignatur
    13273
  • Datensatznummer
    54081
  • Quelle
  • Abstract
    Nach den Ergebnissen der chemischen Nadelanalysen der Proben des Jahres 1998 und dem Vergleich mit den Daten vorangegangener Untersuchungsjahre läßt sich zusammenfassend feststellen: - Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Mittelwerte und Maximalwerte bei den drei Netzen (Grundnetz, "Netz 83", "Netz 85") festgestellt werden: (Tabelle) Nur bei den Maximal- und Mittelwerten des Nadeljahrganges 2 konnten generell bei allen Netzen Abnahmen festgestellt werden. - Wie aus der folgenden Aufstellung zu ersehen ist, kam es bei allen Netzen im Jahre 1998 gegenüber 1997 zu einer Abnahme der Punkteanteile mit Grenzwertüberschreitungen (Gesamtklassifikation 3 oder 4): Prozentuelle Anteile der Punkte mit Gesamtklassifikationen 3 oder 4 bei den einzelnen Netzen (Tabelle). Der Anteil von Grenzwertüberschreitungen erreichte beim Grundnetz und "Netz 83" im Jahr 1991 den höchsten Wert; beim "Netz 85" wiesen die Jahre 1989 und 1991 die höchsten Anteile von Grenzwertüberschreitungen auf. Die Zunahme der Zahl von Punkten mit Grenzwertüberschreitungen von 1997 auf 1998 beruht bei allen Netzen auf den Ergebnissen von Kärnten, der Steirmark, Tirols und Wiens. Zu einer deutlichen Verschlechterung kam es vor allem in Kärnten. Der Anteil der Punkte mit der Gesamtklassifikation 1 (SO2-Immissionseinwirkungen auszuschlißen) wies von 1997 auf 1998, wie aus der folgenden Aufstellung zu ersehen ist, beim Grundnetz und beim "Netz 83" eine geringe Zunahme und beim "Netz 85" eine geringe Abnahme auf: Prozentuelle Anteile der Punkte mit Gesamtklassifikationen 1 bei den einzelnen Netzen. (Tabelle). - Von 1983 bis 1998 kam es bei 47,6 Prozent der Grundnetzpunkte und bei 54,1 Prozent der Punkte des "Netzes 83" zumindest einmal zu Grenzwertüberschreitungen; beim "Netz 85" war dies zwischen 1985 und 1998 bei 57,6 Prozent der Punkte der Fall. Der Anteil der Punkte mit mehr als einer Grenzwertüberschreitung lag beim Grundnetz bei 36,1 Prozent, beim "Netz 83" bei 41,3 Prozent und beim "Netz 85" bei 46,4 Prozent. - Während beim Grundnetz und "Netz 83" in den sechzehn Untersuchungsjahren 47,2 bzw. 45,8 Prozent der Punkte mindestens einmal die Gesamtklassifikation 1 (sonst nur Gesamtklassifikation 2) aufwiesen, war dies beim "Netz 85" zwischen 1985 und 1998 nur bei 42,4 Prozent der Punkte der Fall. Der Anteil der Punkte mit mehr als einer Einstufung in die Gesamtklassifikation 1 lag bei den seit 1983 bearbeiteten Netzen bei 35,3 bzw. 31,1 Prozent und beim "Netz 85" bei 18,9 Prozent. - Bezogen auf die prozentuellen Anteile von Gruppen der "Klassifikationstypen" (GK 3 oder 4 und GK 1:1 bis 16 (14) mal, 2 bis 16 (14) mal; 8 bis 16 mal bzw. 7 bis 14 mal) an den "Landespunkten" (Punkte der einzelnen Netze je Bundesland) bestanden zwischen den einzelnen Bundesländern zum Teil erhebliche Unterschiede. (Tabellen). - Bei einer Aufteilung der Ergebnisse der Klassifikationstypen auf 4 Vierjahresperioden (beim Grundnetz und "Netz 83") stellt sich die zweite Vierjahresperiode 1987/90 in puncto Grenzwertüberschreitungen, als die Schlechtest heraus. Die letzte Vierjahresperiode (1995/98) erwies sich als die Beste. Bei den Einstufungen in die Gesamtklassifikation 1 wies die 1. Vierjahresperiode die höchsten Anteile von Punkten mit Einstufungen in die Gesamtklassifikation 1 auf. - Die Zunahme der Zahl von Punkten mit Grenzwertüberschreitungen von 1997 auf 1998 beruhte beim "Netz 83" und "Netz 85" auf den Verschlechterungen in den mittleren Höhenstufen zwischen 601-1200 Meter und oberhalb von 1400 Metern und beim Grundnetz darüberhinaus vor allem auf den Verschlechterungen bei den Punkten bis 400 Meter Seehöhe. - Mit zunehmender Seehöhe war in der Regel bei allen Netzten eine Abnahme der prozentuellen Anteile an Punkten mit Grenzwertüberschreitungen festzustellen.