Titel
Ueber Art und Umfang der Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel im Forst. Erhebungsdaten aus den Forstwirtschaftsjahren 1976, 1985 und 1986
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Berlin
Verlag
Erscheinungsjahr
1989
Seiten
62 S.
Illustrationen
9 Abb., 16 Tab., 1 Anh., 11 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
4639
Datensatznummer
49154
Quelle
Abstract
Als Beitrag fuer eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Reizthema "chemischer Pflanzenschutz im Wald" werden die Ergebnisse von drei bundesweiten Erhebungen zum Pflanzenschutzmitteleinsatz im Forst dargelegt. Dabei werden die Daten des Forstwirtschaftsjahres 1976 mit denen der neueren Erhebungen von 1985 und 1986 verglichen, so dass ein gewisser Ueberblick ueber eine Dekade moeglich ist. In diesem Zeitraum hat sich der Praeparateaufwand, der Wirkstoffaufwand und der Anteil der in irgendeiner Form mit Pflanzenschutzmitteln behandeltlen Waldflaeche in etwa halbiert. Es ist davon auszugehen, dass derzeit auf kaum mehr als 1 % der Forstflaechen jaehrlich Pflanzenschutzmittel zum Einsatz gelangen. Eine gewisse Steigerung ist allerdings beim Behandlungsumfang waldlagernden Holzes gegen Borkenkaefer zu verzeichnen. Nach Hochrechnungen von 1985 und 1986 werden bei uns derzeit nur 40 - 50 t Pflanzenschutz-Wirkstoffe flaechenhaft ausgebracht. Das ist nicht mehr als 0,1 - 0,2 % der in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt jaehrlich zur Anwendung gelangenden Wirkstoffmenge im Pflanzenschutz. Fuer den Holzschutz im Wald kann allerdings insbesondere in Problemjahren zusaetzlich eine weitere Wirkstoffmenge bis zur gleichen Groessenordnung veranschlagt werden. Diese Zahlen belegen den aeusserst extensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Forstwirtschaft. Es ist zu vermuten, dass der ruecklaeufige Trend in einigen Anwendungsbereichen noch weiter anhaelt.