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  • Titel
    Vergleich verschiedener einfacher Modelle - Screening-Modelle - zur Berechnung der Immissionsbelastung im Strassenraum durch Kfz-spezifische Schadstoffe
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wiesbaden
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Seiten
    82 S.
  • Illustrationen
    15 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12419
  • Datensatznummer
    48341
  • Quelle
  • Abstract
    Gemaess der 23. BlmSchV kann die zustaendige Strassenverkehrsbehoerde den Kraftfahrzeugverkehr auf bestimmten Strassen oder in bestimmten Gebieten zum Schutz vor schaedlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen einschraenken oder verbieten. In dieser BlmSchV sind Konzentrationswerte fuer NO2, Benzol und Russ zur Einleitung von verkehrsbeeinflussenden Massnahmen vorgegeben. Die Mess- und Beurteilungsverfahren zur Bestimmung der Konzentrationswerte werden im Anhang der Verordnung festgelegt. In sogenannten kritischen Bereichen, in denen Ueberschreitungen der Konzentrationswerte mindestens eines Schadstoffs zu erwarten sind, sollen Messungen durchgefuehrt werden, wobei eine Messzeitraum von mindestens einem Jahr erforderlich ist. Anstelle von Messungen kann die Immissionsschutzbehoerde aber auch bestehendes Wissen in Form von Analogieschluessen aus aehnlichen Gebieten und Ausbreitungsrechnungen einbringen. Fuer die Ausbreitungsrechnungen stehen verschiedene Modelltypen zur Verfuegung. So koennen aufwendigere mikroskalige Stroemungs- und Ausbreitungsmodelle oder aber vereinfachende, sogenannte Screening-Modelle eingesetzt werden. Waehrend bei den aufwendigeren Modellen zum Teil auch die benachbarten Strassen, deren Auswirkungen auf den zu betrachtenden Strassenraum und der Strassenraum selbst detailliert beruecksichtigt werden, beschraenken sich die Screening-Modelle im wesentlichen auf die Vorgaenge im zu betrachtenden Strassenraum, wobei dieser nicht detailliert abgebildet, sondern als klassifiziertes Bebauungsmuster eingegeben wird. Das Ziel der vorliegenden Studien bestand darin, die derzeit zur Verfuegung stehenden Screening-Modelle CAR, DISP-CAR, IMMIS-Luft und SRI sowie fuer eingeschraenkte Bereiche MLuS-92 unter dem Blickwinkel der praktischen Anwendbarkeit zu testen und zu vergleichen. Dabei wurden zunaechst anhand zweier Beispiele die mit den Modellen berechneten Immissionswerte mit tatsaechlich gemessenen Werten verglichen und im zweiten Teil der Arbeit die Modelle einer Sensitivitaetsanalyse unterzogen. Vergleich von berechneten und gemessenen Immissionswerten - Fuer den Vergleich wurden Naturdaten aus der Goettinger Strasse in Hannover und der Hauptstrasse in Stuttgart- Vaihingen ausgewaehlt. Beide Strassen haben strassenschluchtaehnlichen Charakter, die Bebauungsstrukturen, die Verkehrsdaten, die Vorbelastungswerte und die meteorologischen Verhaeltnisse sind in Kap. 5 ausfuehrlich beschrieben. Im Rahmen der Sensitivitaetsanalyse erfolgte eine Variation der unterschiedlichen Eingabewerte der einzelnen Modelle, um so die Auswirkungen auf die Ergebnisse aufzuzeigen. Der Vergleich der berechneten Immissionswerte mit den gemessenen Daten in der Goettinger Strasse in Hannover lieferte fuer die Modelle CAR und DISP-CAR immer zu hohe, fuer SRI immer zu niedrige und fuer IMMIS-Luft teils zu niedrige und teils zu hohe Werte. Die Ergebnisse fuer die Hauptstrasse in Stuttgart- Vaihingen zeigten ein aehnliches Bild, wobei hier der relativ hohe NO2- Jahresmittelwert von allen Modellen (mit IMMIS-Luft kann dieser Wert nicht berechnet werden) unterschaetzt wurde. Die Ergebnisse sind in der Abb. 1.1 zusammenfassend graphisch dargestellt. Dabei sei hier erwaehnt, dass mit IMMIS-Luft die NO2 Jahresmittelwerte und mit DISP-CAR die NO2-98- Perzentilwerte nicht bestimmt werden koennen und daher die entsprechenden Zahlen in der Graphik fehlen. Fuer Benzol liegen die prozentualen Abweichungen teilweise wesentlich hoeher als fuer Stickstoffdioxid, d.h. die Modelle reagieren aufgrund der Konversion bei NO2 wesentlich traeger. Fuer die Goettinger Strasse in Hannover wurden als Vorbelastungswerte die Kenngroessen, die auf dem Dach der einen Seite der Strassenschlucht gemessen wurden, angesetzt. Diese Werte beinhalten aber auch Anteile aus der betrachteten Strassenschlucht selbst. Ueblicherweise liegen nur grossraeumige Vorbelastungswerte vor, die im vorliegenden Fall in Hannover vermutlich niedriger sind als die auf dem Dach g..
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
141806312419ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar