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  • Titel
    Lufthygienischer Jahresbericht 1991
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wiesbaden
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Seiten
    66 S.
  • Illustrationen
    31 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12419
  • Datensatznummer
    47964
  • Quelle
  • Abstract
    Der vorliegende Lufthygienische Jahresbericht 1991 gibt ueber die aktuelle Berichterstattung (z.B. Tages- und Monatsberichte) hinaus, einen umfassenden ueberblick ueber die an den 33 Stationen des Luftmessnetzes Hessen im Jahre 1991 gemessenen Immissionskonzentrationen. Dabei werden die Datenkollektive der Komponenten Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid, Kohlenwasserstoffe (ohne Methan), Ozon und Schwebstaub beruecksichtigt. Nach einigen allgemeinen Angaben zum Messnetz und der Diskussion der meteorologischen Situation im Bezugsjahr, werden die Immissionskenngroessen Jahresmittelwert und 98%-Wert der betrachteten Schadstoffe tabellarisch vorgestellt und durch eine gleichzeitige Kartendarstellung der geographische Bezug hergestellt. Dem Herausarbeiten von Belastungsschwerpunkten, der Diskussion der Konzentrationsgaenge im Jahresverlauf sowie dem Vergleich der Messergebnisse mit Grenz-, Richt- und Leitwerten folgt im letzten Kapitel eine Trendanalyse. Diese wird fuer alle Datenkollektive durchgefuehrt, die mindestens bis in das Jahr 1984 zurueckreichen. Die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Auswertung werden wie folgt zusammengefasst: - meteorologisch gesehen war das Jahr 1991 gegenueber dem langjaehrigen Mittel teils zu kalt (7 Monate), teils zu warm (5 Monate) bei meist ueberdurchschnittlicher Sonnenscheindauer; die sonst in den Wintermonaten auftretenden Perioden austauscharmer Wetterlagen mit markanter Ostadvektion haben im Jahre 1991 -wie auch 1988 und 1989- nicht stattgefunden. - insgesamt gesehen ist die lufthygienische Situation im Jahre 1991 als guenstig zu bezeichnen; Grenzwerte der TA-Luft waren zu keiner Zeit ueberschritten; die haeufigsten MIK-Wert-Ueberschreitungen treten bie Stickstoffdioxid und Ozon auf. - durch den Wegfall winterlicher Smogperioden sowie durch die Erfolge emissionsmindernder Massnahmen stellt sich hessenweit im Jahr 1991 die SO2-Immissionssituation aehnlich guenstig wie im Vorjahr dar. - die Trendanalyse weist auch bei den Schadstoffen Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe (ohne Methan) und Staub auf eine abnehmende Tendenz hin. - der in der Vergangenheit schwach zunehmende Trend der Ozonkonzentration ist auch 1991 festzustellen und verdient weiterhin starke Beachtung. - die zum Teil ansteigenden Konzentrationen der Stickstoffoxide weisen auf die Notwendigkeit einer verstaerkten Emissionsminderung vor allem im Kfz-Bereich hin. Waehrend die EG-Leitwerte im Vorjahr eingehalten waren, kam es im Jahr 1991 doch in einigen Faellen zu Ueberschreitungen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
141808512419ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar