Titel
Die Konkurrenzkraft des Waldes als bergbäuerlicher Betriebszweig
Paralleltitel
The Competitive Power of Forest as a Economical Branch of Mountain Farming = La capacité concurrentielle de la forêt en tant que branche de l'économie montagnarde
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1969
Seiten
352 S.
Material
Bandaufführung
Digitales Dokument
Standardsignatur
673; Oss-1997
Datensatznummer
4640
Quelle
Abstract
Die Fragestellung der vorliegenden Untersuchung war, unter welchen Bedingungen der Wald im Bergbauerngebiet den landwirtschaftlichen Betriebszweigen über- bzw. unterlegen ist. Zur Berechnung der Modellserien haben wir uns der Linearen Programmierung als Methode bedient. Nur wenige Kalkulationsgrundlagen konnten bei den Untersuchungsbetrieben erhoben werden. Ein Großteil der fütterungs- und arbeitswirtschaftlichen Daten würde deutschen Publikationen entnommen. Die produktionstechnische Forschung in Österreich hat bisher nur wenige betriebswirtschaftlich verwertbare Unterlagen erarbeitet. Die Voraussetzung für den reationellen Einsatz moderner Betriebsplanungsmethoden sind demnach zur Zeit speziell für den Grünlandbetrieb nicht gegeben. Die Unsicherheiten im Ausgangsmaterial sind bei Würdigung der Ergebnisse zu berücksichtigen. Die Konkurrenzkraft des Waldes gegenüber landwirtschaftlichen Betriebszweigen ist in ausgesprochenen Hangebetrieben sehr groß. Hier erweist sich ein Wald mit einem Hiebsatz von 2,85 Efm/ha dem Betriebszweig Futterbau- Rinderhaltung noch bei überdurchschnittlicher Intensität überlgen. Im Grünlandbetrieb ist die Wahl der optimalen Produktionstechnik auf höchstmöglicher Intensität entscheidender als Unterschiede in der Betriebsorganisation. In methodischer Hinsicht befriedigt das Standard Linear Programm für Investitionsplanungen nicht.