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  • Titel
    Wirkung von Meliorationsmaßnahmen zur Verbesserung der Humusform auf den Humus- und Stickstoffvorrat von Waldböden : Dissertation
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Hann. Münden
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1964
  • Seiten
    136 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Serie
  • Standardsignatur
    10815
  • Datensatznummer
    400086768
  • Bestand
    Ziel der Arbeit war die Ermittlung der bei der Melioration von Rohhumusböden auftretenden C- und N-Verluste. Das Hauptuntersuchungsgebiet war das Forstamt Syke bei Bremen, wo recht einheitliche Bodenverhältnisse (sekundär podsolierte, schwach bis mässig pseudovergleuyte Parabraunerde aus Flottsand) vorliegen und zum anderen auf relativ kleinem Raum zahlreiche verschiedene meliroierte Kulturen und Stangenholzbestände vorhanden sind. Für die Ermittlung der Änderung im Humus- und N-Vorrat nach Melioration wurden überwiegend Vergleichsflächen ausgewählt, die ungefähr den Ausgangszustand der behandelten Flächen repräsentieren, teils auch solche, die sich durch eine andere Art des Eingriffs unterscheiden. Die Differenz zwischen dem C- bzw. N-Vorrat der Vergleichsfläche und der meliorierten Fläche wird als der durch die Meliorationsmassnahme insgesamt bewirkte C- bzw. N-Verlust bezeichnet. Für die folgenden Zahlenangaben wird als C-Vorrat die Summe von Mineralbodenvorrat (bis 40 cm) und Auflagevorrat genommen. Zum N-Vorrat der meliorierten Fläche wird der (geschätzte) Vegetationsvorrat noch hinzugerechnet. Als qualitative Masse für die Veränderungen im Humuszustand wird das C:N-Verhältnis herangezogen. Untersucht wurde 1) der Einfluss von Kalkung zw. Lupinenanbau bzw. Düngung mit N, P, K allein und in verschiedener Kombination miteinander in neun Stangenhölzern, 2) der Einfluss der Freilage an einem, die Wirkung der Streifenkultur an drei ca. 20 j. Beständen, 3) die Wirkung von Bodenbearbeitung allein an vier Kulturen und 4) die wirkung von Bodenbearbeitung kombiniert mit Düngung auf 13 Flächen, 5) die wirkung von Bodenbearbeitung kombiniert mit Düngung und Mitanbau N-fixierender Pflanzen ebenfalls auf 13 Flächen (vorwiegend Kiefer, alter 20-26 J.). Der Ausgangszustand der untersuchten Flächen lässt sich wie folgt charakterisieren: In den unbehandelten Kiefer- und Fichten-Kiefern-Altbeständen beträgt der gesamte Bodenvorrat bis 40 cm Tiefe 115-130 t C/ha und 3600-4400 kg N/ha. Davon ist meistens über die Hälfte als Rohhumusdecke vorhanden. Diese wurde je nach der Bearbeitung mehr oder minder tief bzw. mehr oder minder gleichmässig mit dem Mineralboden vermischt.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1001112210815MonographieVerfügbar