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  • Titel
    Anwendung eines gegliederten Niederschlag-Abfluss-Modells unter besonderer Berücksichtigung der seitlichen Zuflüsse des Gerinnesystems und der Folgen anthropogener Veränderungen : Dissertation
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Hannover
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1979
  • Illustrationen
    39 Abb., 82 Lit. Ang.
  • Material
    Serie
  • Standardsignatur
    10885
  • Datensatznummer
    400084726
  • Bestand
    Die Änderung einer Hochwasserzuflußganglinie in die zugehörige Ausflußganglinie an einer stromab gelegenen Vorfluterstelle hängt ab von den Fließbedingungen der durchflossenen Gerinnestrecke und von den instationären seitlichen Zuflüssen aus dem Zwischengebiet. Für beide Vorgänge können getrennte Systemfunktionen ermittelt werden. Das Kalinin-Miljukov-Verfahren bietet als Mehr-Speicher-Modell die Möglichkeit, einzelnen homogenen Vorfluterbereichen je einen oder mehrere Speicher zuzuordnen. Es konnte gezeigt werden, daß der Systemparameter nv eine untergeordnete und der Parameter Kv eine bedeutsame Rolle spielt. Kv ist eine ereignisbezogene Größe, die im Falle des untesuchten kleinen Einzugsgebietes hinreichend genau durch den Quotienten dS/dQA beschrieben werden konnte, wobei die Speicherung über geodätische Messungen berechnet wurde. Als Niederschlag-Abfluß-Modell wurde das Einheitsganglinienverfahren gewählt. Unit-Hydrographs für Zwischengebiete können nach zwei Verfahren ermittelt werden: 1. Durch Subraktion der Ordinaten der mit Hilfe des Kalinin-Miljukov-Verfahrens heruntergerechneten Zuflußganglinie von den Ordinaten der an der Ausflußstelle gemessenen Ganglinie. 2. Durch Vergleich der Einheitsganglinien an der Zufluß- und Ausflußstelle. Die im Verfahren 1 zugrunde gelegten Hochwasserwellen sowie die im Verfahren 2 zur Ermittlung der Einheitsganglinien benutzten Abflußereignisse sollten nicht ausgeufert sein. Das Verfahren der getrennten Ermittlung von Übertragungsmechanismen für die drei Komponenten Abflußbildung, Abflußkonzentration und Wellenablauf im Gerinne wird dann vorteilhaft, wenn infolge von geplanten baulichen Maßnahmen, die nur eine oder zwei Komponenten beeinflussen, Änderungen der Systemfunktionen ermittelt werden müssen. Diese Änderungen können dann besonders gut vorgenommen werden, wenn die Übertragungsmechanismen auf Teilflächen bzw. Gerinneteilstrecken bezogen werden können, die von ihnen unmittelbar betroffen sind. Es wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem es möglich ist, von Einheitsganglinien für ein Gesamtgebiet auf Teilflächen-UHs zu schließen. Der Einfluß von Rückhaltebecken und einer geplanten Bebauung kann, wie ach andere bauliche Maßnahmen, mit Hilfe des Simulationsverfahren für jede unterhalb liegende Vorfluterstrecke ermittelt werden.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1001050410885MonographieVerfügbar