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  • Titel
    Untersuchung zur oekologisch-biologisch fundierten Regulierung von Ueberpopulationen von Clethrionomys glareolus und Microtus agrestis in Forstkulturen. Bericht zum Forschungsvorhaben
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Bonn
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Seiten
    24 S.
  • Illustrationen
    3 Abb., 10 Tab., 1 Anh., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Serie
  • Standardsignatur
    8727S
  • Datensatznummer
    400083330
  • Bestand
    Zusammenfassend laesst sich festhalten, dass zur oekologisch-biologischen Regulierung von Ueberpopulationen von Clethrionomys glareolus und Microtus agrestis in Forestkulturen folgende Massnahmen getroffen werden sollten: - die Anleitung fuer die Prognostizierung von Schaeden durch Schlagfallenfang und Rindenbenagung muss weiter verbessert werden; Details wie Koederwahl und Fallenstellen sollten bei einer Neuauflage der Ratgeber der Pflanzenschutzaemter Aufnahme finden; - im Rahmen einer solchen Broschuere sollte auch auf die Anwendbarkeit der Schlagfallenbekaempfung in akuten Notfaellen (Neubepflanzung) und auf speziellen Flaechen (Kleinflaechen mit idealer Umrandung aus Altholzbestaenden) hingewiesen werden; - vom Einsatz offener Giftausbringung (Legeflinten u.a.) sollte abgesehen werden; - beim Einsatz von Koederstationen sollte eine genaue Anleitung zur optimalen Anwendung derselben gegeben werden; (Randflaechenbekaempfung, Ankoederung); - Rekultivierungsmassnahmen muessen zu erwartende Schadnagerueberpopulationen einkalkulieren; daher keine zu grossen Neuanpflanzungen, sondern nur kleinere Flaechen (ca. 1 bis 2 ha.) neubepflanzen; - Praedatorenschutz ist nicht ausreichend. Die Akzeptanz von Fuechsen in verschieden gearteten Revieren (Rot- bzw. Niederwild) ist kritisch bei der Hege in Betracht zu ziehen. Eulenansiedlungsprogramme sollten mit den Kreisverbaenden des DBV (Deutscher Bund fuer Vogelschutz) durchgefuehrt werden; - rein biologische MAssnahmen (Repellents, Lock- und Hemmstoffe) scheinen gute Moeglichkeiten zu bieten; Forschungsvorhaben dieser Richtung sollten gefoerdert werden.