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  • Titel
    Der Zustand der Salzburger Stadtbäume : Ergebnisse der Untersuchungen 1994 und 1997
  • Titelphrase
    Ganz in unserem Element
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Salzburg
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Seiten
    98 S.
  • Illustrationen
    3 Abb., 15 Tab., zahlr. Lit. Ang., Anh.
  • Material
    Serie
  • Standardsignatur
    14243
  • Datensatznummer
    400055566
  • Bestand
    In Forstsetzung der Untersuchungen 1983 bis 1986 sowie 1988, 1990 und 1992 wurden im Jahr 1994 7011 Bäume in 120 Straßenzügen, Plätzen und Parkanlagen und im Jahr 1997 7146 Bäume an 124 Standorten im Stadtgebiet von Salzburg (Österreich) begutachtet. Bei den Erhebungen wurden, so wie während der gesamten Untersuchungsreihe, folgende Parameter erfasst: Baumart, Gesundheitszustand (Einstufung in vier Kategorien), Standortbedingungen und mögliche Schädigungsursachen. Die Ergebnisse wurden nach Standorten und Baumarten zusammengefasst. Im Untersuchungszeitraum kam es 1994 zu einer weiteren erheblichen Verschlechterung der Vitalität des Salzburger Baumbestandes, der 1997 eine deutliche Erholung folgte. 1994 lag der Anteil der Kategorie I (gesund) bei 30,3%, was den bisherigen Tiefstwert darstellte, und jener der Kategorie II (leicht bis mäßig geschädigt) bei 35,7%. Der Anteil der Kategorie III (schwer geschädigt) erreichte mit 26,1% einen neuen Höchstwert, jener der Kategorie IV (völlig geschädigt oder abgestorben) bieb mit 7,9% annähernd gleich wie 1992. 1997 stieg der Anteil der Kategorie I auf 37,6%, der der Kategorie II auf 36,1%, während der Anteil der Kategorie III auf 20,7% sank und jener der Kategorie IV auf 5,6%. Für die Vitalität der Bäume sind die Faktoren Bodenverhältnisse, Wettergeschehen, Schadstoffe, Parasiten und anthropogene Maßnahmen ausschlaggebend. Artspezifische Reaktionen und das Alter der Bäuem sind ebenfalls von Bedeutung. Für die häufigsten Baumarten werden die möglichen Ursachen der Schädigung und der Entwicklung im Untersuchungszeitraum diskutiert, die wirksamen Faktoren werden analysiert. Bei der Rosskastanie trat mit der Rosskastanienminiermotte Cameraria ohridella ein neuer Parasit auf. Die Entwicklung in den Untersuchungsjahren 1994 und 1997 wurde vor allem von den Faktoren Wettersituation und Parasitenbefall beeinflusst, wobei 1994 ein Massenauftreten von Schwächeparasiten registriert wurde. Die Auswirkungen der bisher im Stadtgebiet von Salzburg durchgeführten Sanierungs- und Pflegemaßnahmen werden besprochen. Die Entwicklung von 1983 bis 1997 im Baumbestand, bei den Standorten und den wirksamen Faktoren sowie die Zusammenhänge werden diskutiert. Ein Ausblick für die weitere Erhaltung eines vitalen Baumbestandes wird gegeben.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1000674314243MonographieVerfügbar