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  • Titel
    Untersuchungen von Cryptostroma corticale-Befall an Ahorn-Arten. Diplomarbeit
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freising
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2023
  • Seiten
    158 S.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    18520BU
  • Datensatznummer
    40005433
  • Abstract
    Der Ahorn, insbesondere der Bergahorn, ist eine wichtige Nebenbaumart in Österreich und wird oft zur Beimischung in Beständen genutzt. Durch den Pilz Cryptostroma corticale und den fortschreitenden Klimawandel, der die Ausbreitung durch die steigenden Temperaturen begünstigt, könnte der Ahorn in Zukunft gefährdet sein. Die Sporen dringen durch Verletzungen in den Baum ein, wodurch es zur Ausbildung einer Weißfäule kommt, die im weiteren Verlauf schließlich zum Absterben des Kambiums sowie des befallenen Ahorns führt. Dort wo das Pilzgewebe die Rinde berührt, bilden sich Sporenlager, die beim Aufplatzen der Rinde zahlreich vorhandene, rußartige Sporen freilegen. Diese Sporen können nicht nur in Ahornbeständen erhebliche Schäden verursachen, sondern können unter anderem auch gesundheitliche Schäden am Menschen in unterschiedlichem Ausmaß, beginnend bei akutem Niesreiz bis hin zur exogen-allergischen Alveolitis (Entzündung der Lungenbläschen) hervorrufen. In der Arbeit werden die Themenstellungen behandelt, wie sich die Krankheit an verschiedenen Diagnosemerkmalen erkennen lässt und welchen Einfluss der Klimawandel auf das Auftreten und die Verbreitung dieser Krankheit hat. Zudem wird erläutert, welche Auswirkungen der Pilz auf die Vitalität und Qualität von Laubhölzern hat und welche Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit gesetzt werden können, um das gesundheitsgefährdende Risiko zu minimieren. Die individuellen Untersuchungen wurden auf drei unterschiedlichen Probeflächen durchgeführt. Diese befanden sich im Bezirk Gänserndorf (Niederösterreich), im Bezirk Mistelbach (Niederösterreich) und eine davon befand sich in Schönbrunn (Wien).
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
18520BU18520BUMonographieInstitut für WaldschutzAusgeliehen