Titel
AFZ-Der Wald 2024, 79(22)
Titelphrase
Waldzustand; Waldschutz; Wald und Wild
Erscheinungsort
München
Verlag
Erscheinungsjahr
2024
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
4223
Datensatznummer
40005284
Quelle
Abstract
Wildtiere suchen gern geschützte Lebensräume auf und sind für uns Menschen daher nur selten sichtbar. Das trifft auch für unsere heimischen Huftierarten Rot-, Gams- und Rehwild zu. Unklar war bisher, wie viele Wildtiere tatsächlich auf einer bestimmten Fläche vorhanden sind. Zum Beispiel in den bayerischen Alpen. Hier wurden die Populationsgrößen untersucht. Das Ergebnis: Es gibt dort mehr Tiere als erwartet. Informieren Sie sich in dieser Ausgabe. Im selben Projekt wurde auf die Aktivität von Erholungssuchenden in den untersuchten Wildgebieten eingegangen. Heraus kam, dass sich die Aktivitäten von Wildtieren und Erholungssuchenden überschneiden. Menschen ist meist nicht bewusst, wie hoch ihr Einfluss auf die Aktivität von Wildtieren ist. Hierüber berichten wir in dieser AFZ. Schließlich mache ich Sie noch auf einen weiteren Beitrag in unserem Wald-&-Wild-Block aufmerksam: über die Tatsache, dass in Deutschland statistisch alle zwei Minuten ein Wildunfall stattfindet. Am häufigsten betroffen sind Rehe. Ob ihre Versuche der Fahrbahnüberquerung erfolgreich oder tödlich verlaufen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Außerdem informieren wir in dieser Ausgabe über das Thema Artenschutz: Der Schwarzspecht ist eine Schirmart im Waldnaturschutz. Sein Rückzug signalisiert, dass sich auch für andere Arten der Lebensraum verschlechtert. Vorausverjüngte Bestände und Höhlenbäume,die in der Verjüngung untergehen, sind mögliche Gründe für die sinkende Brutdichte. Unser Beitrag geht auf weitere Faktoren ein.