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  • Titel
    Erfassung biodiversitäts-relevanter Waldstrukturen an Einzelbäumen und Baumgruppen: Methodenleitfaden zur systematischen Erhebung von Baum-Mikrohabitaten und Totholz
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Baden-Württemberg
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2021
  • Seiten
    36 S.
  • Material
    Monographie
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    18287BU
  • Datensatznummer
    40003774
  • Abstract
    Prozessschutz, als Bestandteil des Waldnaturschutzes, ist der Schutz der natürlichen Walddynamik, wodurch insbesondere die Alters- und Zerfallsphasen, die in bewirtschafteten Wäldern selten vorkommen, wieder entstehen können. Prozessschutz im Wald findet auf verschiedenen räumlichen Ebenen statt: Bannwälder oder Kernzonen von Nationalparken sind großflächiger, Habitatbäume und Habitatbaumgruppen kleinflächig, punktuell und in die Waldbewirtschaftung integriert. Die Erfassung und Beobachtung der Dynamik solcher Prozessschutzelemente findet für großflächige Gebiete im Rahmen eines Monitorings statt, welche an Standard- Inventurverfahren (beispielsweise die Bundeswaldinventur) angelehnt sind. Diese Verfahren lassen sich nicht auf integrative Prozessschutzelemente variierender Flächengröße übertragen. Weiterhin werden bei Inventurverfahren biodiversitätsrelevante Strukturen oft nur grob und vor allem in Form von Totholz und sog. Sonderstrukturen (z.B. Spechthöhlen, Mulmhöhlen) erhoben. Der vorliegender Methodenleitfaden stellt eine Möglichkeit vor, Probeflächen unterschiedlicher Form und Größe standardisiert zu erfassen und legt zusätzlich einen dezidierten Fokus auf biodiversitätsrelevante Waldstrukturen: Baum-Mikrohabitate und Totholz. Ein Ansatzpunkt für Auswertungsverfahren und ein Anwendungsbeispiel sind ebenfalls beigefügt.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
18287PDF18287BUPDFelektronische PublikationVerfügbar