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  • Titel
    Das Verhältnis der Schweizer Bevölkerung zum Wald: Waldmonitoring soziokulturell WaMos3. Ergebnisse der nationalen Umfrage
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Birmensdorf
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2022
  • Seiten
    168 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    16994
  • Datensatznummer
    40003013
  • Quelle
  • Abstract
    Zur Untersuchung des Verhältnisses der Schweizer Bevölkerung zum Wald wurden bereits seit 1978 Umfragen durchgeführt, 1997 erstmals im Rahmen des sogenannten «Waldmonitoring soziokulturell » WaMos. Der vorliegende Bericht beschreibt die Ergebnisse der nationalen WaMos3- Befragung 2020. Für die Umfrage wurde das Online-Panel des Marktforschungsinstituts LINK verwendet. Zusätzlich zur repräsentativen Befragung der erwachsenen Bevölkerung wurde auch ein Sample von 156 Jugendlichen befragt. Die selbsteingeschätzte Informiertheit zum Thema Wald ist seit WaMos2 (2010) zurückgegangen, wobei sich ältere Leute besser informiert fühlen als jüngere. Auch der Wissensstand bezüglich der Zunahme der Waldfläche in der Schweiz und der Bewirtschaftung des Bergwaldes zum Schutz vor Naturgefahren ist bei jüngeren Leuten schlechter als bei älteren. Die Bevölkerung misst heute den meisten Waldfunktionen eine höhere Bedeutung für die Gesellschaft zu als bei WaMos2. Insbesondere die ökologische Funktion, die Produktionsfunktion und die Erholungsfunktion haben an Bedeutung gewonnen. Mehr Personen als noch bei WaMos2 (2010) gehen von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Waldes aus. Veränderungen durch den Klimawandel wie Trockenheitsschäden werden von der Bevölkerung wahrgenommen. Der Grossteil der Bevölkerung befürwortet eine aktive Bewirtschaftung des Waldes zur Klimaanpassung. Bezüglich der ökologischen Funktion des Waldes wissen die meisten Leute, dass die Artenvielfalt abgenommen hat. Entsprechend ist die Akzeptanz von Waldreservaten hoch sowie die von Grossraubtieren. Klimawandel, die Ausdehnung von Siedlungen, eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten und Schädlinge werden als grösste Gefährdung für den Wald gesehen. Der Schutzfunktion des Waldes wird eine hohe Bedeutung zugemessen. Trotzdem sinken die Kenntnisse bezüglich des Zusammenhangs zwischen der Bewirtschaftung des Bergwaldes und der Schutzfunktion. Grundsätzlich ist die Bevölkerung zufrieden mit der Bewirtschaftung des am häufigsten besuchten Waldes. Das Fällen von Bäumen und Wegsperrungen bei Holzschlag werden von der Bevölkerung gut akzeptiert. Umstritten ist das Liegenlassen von Ästen nach dem Holzschlag, was entweder gut akzeptiert oder gar nicht akzeptiert wird. Beim Kauf von Holzprodukten haben Nachhaltigkeitskriterien an Bedeutung gewonnen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
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