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  • Titel
    Asia-Pilz bedroht heimische Eschen Nationalpark Donau-Auen: Seit Jahrzehnten dezimiert ein eingeschleppter Pilz den Baumbestand. Jetzt sollen resistente Jung-Eschen nachgepflanzt werden
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Erscheinungsjahr
    2021
  • Material
    Sonderdruck
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    12832S
  • Datensatznummer
    40002423
  • Quelle
  • Abstract
    Seit mehr als 20 Jahren bedroht das „Falsche Weiße Stengelbecherchen“ die europäische Esche. In Österreich findet man den asiatischen Pilz – seit seinem erstmaligen Auftreten im Jahr 2005 – flächendeckend auf dem gesamten Bundesgebiet. Der Krankheitserreger schädigt befallene Bäume massiv und führt zum Absterben der Wurzeln. Die Bäume verlieren alle Blätter, im schlimmsten Fall kippen sie einfach um. Besonders problematisch ist der Pilzbefall deshalb, weil die Esche nach der Rotbuche hierzulande die zweithäufigste Laubbaumart ist. Das ergab die Österreichische Waldinventur, die das „Bundesforschungszentrum für Wald“ durchführt. Die Esche zähle somit nicht nur zu den wertvollsten europäischer Edelhölzern, sondern ihr Ausfall würde auch zur nachhaltigen Veränderung des Ökosystems Wald führen, heißt es in einer Analyse des Bundesforschungszentrums. Zudem sei das Vorkommen des „Kleinen Maivogels“ (einer Schmetterlingsart) und das Nahrungsangebot für Wildtiere an die Esche gebunden.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
12832SPDF12832SPDFelektronische PublikationVerfügbar