Titel
Waldinventur 2017 im Naturerlebnispark Sihlwald
Verfasser
Erscheinungsort
Birmensdorf
Verlag
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
52 S.
Material
Bandaufführung
Digitales Dokument
Standardsignatur
16994
Datensatznummer
40001772
Quelle
Abstract
Der Sihlwald ist einer der grössten zusammenhängenden Buchenwälder im schweizerischen Mittelland. Im Jahr 2000 wurde die Holznutzung eingestellt. Auf einer Fläche von 1098 ha steht der Wald seit 2007 als Naturwaldreservat und seit 2008 als kantonales Natur- und Landschaftsschutzgebiet (SVO Sihlwald) unter strengem Schutz. Hintergrund und Ziele der Inventur; Inventurperimeter; Nutzungsgeschichte des Sihlwaldes ; Naturraum ; Bisherige Waldforschung und vorhandene Walddaten im Sihlwald ; Inventurmethoden; Übersicht über die Inventurmethoden und Probeflächennetze ; Inventurperimeter und Stratenbildung ; Probeflächendesign und Aufnahmeobjekte; Durchführung der Stichprobeninventur im Feld; Datenmanagement und Auswertung; Datenkontrolle und -sicherung ; Verwendete Auswertesoftware; Flächenbezug, Hochrechnung und fehlende Werte; Bildung von BHD-Klassen; Volumenschätzung ; Liegendes Totholz; Präsentation und statistische Interpretation der Ergebnisse; Mit den vorliegenden Daten mögliche Auswertungen; Resultate der Inventur 2017; Höhenlage und Geländeneigung; Erfasste lebende und tote Bäume mit BHD ≥ 7 cm; Lebender Bestand ; Totholz ; Habitatstrukturen; Verjüngung; Entwicklung der Bestandesstruktur von 1981 bis 2017 ; Entwicklung des lebenden Bestandes ; Entwicklung des stehenden Totholzes ; Stratenbildung; Entwicklung der Bestandesstruktur seit 1981; Stammzahl, Grundfläche und Vorrat ; Baumartenanteile im lebenden Bestand ; Stammzahl, Grundfläche und Vorrat des Totholzes ; Waldzustand 2017 ; Gehölzartenvielfalt im lebenden Bestand ; Totholz ; Habitatstrukturen; Verjüngung; Bestandesstruktur im Sihlwald im Vergleich mit europäischen Buchenurwäldern . 43
5.5 Methodenkritik ; Bundesamt für Umwelt; BHD Brusthöhendurchmesser eines Baumes, gemessen 1,3 m über Boden; BHS Projekt «Biodiversität und Habitatstrukturen im Wildnispark Zürich Sihlwald:; Einrichtung eines intensiven Naturwald-Untersuchungsstandorts»; BLN Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung; dbh diameter at breast height, measured at 1.3 m above the ground level; EK Standortstyp (Waldgesellschaft) nach Ellenberg und Klötzli (1972); G Grundfläche; GK Grössenklasse; GZS Gemeinsam zugänglicher Wald; HAFL Hochschule für Agrar-, Forst- und Landwirtschaft Zollikofen (BE); HS Habitatstruktur; KF Kernfläche; KFI Kantonsforstinventar Kanton Zürich; Lbh Laubholz; LFI Landesforstinventar; Ndh Nadelholz; NWR Naturwaldreservat; PF Probefläche; PFZ Probeflächenzentrum; RWI Regionale Waldinventur Kanton Zürich; SF Standardfehler; SPI Stichprobeninventur; SVO Schutzverordnung; VP Verjüngungsplot; WPZ Stiftung Wildnispark Zürich; WSL Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft; Abkürzungen für Gehölzarten; BAh Bergahorn (Acer pseudoplatanus); Bi Hänge irke (Betula pendula); Bu Buche (Fagus sylvatica); Ei Eiche (Quercus sp.); Eib Eibe (Taxus baccata); Er Erle (Alnus sp.); Es Esche (Fraxinus excelsior); FAh Feldahorn (Acer campestre); Fi Fichte (Picea abies); Has Hasel (Corylus avellana); HBu Hagebuche (Carpinus betulus); Hol Holunder (Sambucus sp.); Ki Kirsche (Prunus avium); Lä Lärche (Larix decidua); Be Mehlbeere (Sorbus aria); SAh Spitzahorn (Acer platanoides); SEr Schwarzerle (Alnus glutinosa); SHo Schwarzer Holunder (Sambucus nigra); Ta Weisstanne (Abies alba); Ul Ulme (Ulmus sp.);Unb Unbekannte Gehölzart; VBe Vogelbeere (Sorbus aucuparia); Wd Weide (Salix sp.); WFö Waldföhre (Pinus sylvestris)Der Sihlwald ist einer der grössten zusammenhängenden Buchenwälder im schweizerischen Mittelland. Im Jahr 2000 wurde die Holznutzung eingestellt. Auf einer Fläche von 1098 ha steht der Wald seit 2007 als Naturwaldreservat und seit 2008 als kantonales Natur- und Landschaftsschutzgebiet (SVO Sihlwald) unter strengem Schutz. Seit 2010 trägt er das
nationale Label «Naturerlebnispark». Im Rahmen des nationalen Monitorings in Naturwaldreservaten wurde im Herbst und Frühwinter 2017 im Sihlwald eine Stichprobeninventur (Kluppschwelle von 7 cm) mit 226 Probeflächen auf einem Perimeter von 917 ha durchgeführt. Ziel war, Zustand und Entwicklung der Waldstruktur zu beschreiben und diese mit Ergebnissenfrüherer Stichprobeninventuren im selben Gebiet von 1981, 1989 und 2003 zu vergleichen. Dieser Bericht stellt die Resultate dar und interpretiert sie im Kontext von Forschungsergebnissen aus Natur- und Urwäldern. Aufgrund der Standortsverhältnisse wurden vier Auswertestraten gebildet: Waldmeister-Buchenwälder, Waldhirsen-Buchenwälder, Anspruchsvolle Buchenwälder und Übriger Wald.The Sihlwald is one of the largest contiguous beech forests in the Swiss Plateau region. In the year 2000, timber harvesting has been discontinued. Since 2007 the forest has been under strict protection as a natural forest reserve on an area of 1098 ha and since 2008 as a cantonal nature and landscape conservation area (SVO Sihlwald). Since 2010, it carries the national
label ‘Nature discovery park’ (‘Naturerlebnispark’). As part of the national monitoring in nature forest reserves, a sampling inventory (calipering threshold of 7 cm) with 226 plots on an area of 917 ha was carried out in the Sihlwald in autumn and early winter 2017. The aim was to describe the state and development of the forest structure and make comparisons with earlier sampling inventories in the same area from 1981, 1989 and 2003. This report presents the results and interprets them in the context of research results from natural and primeval forests. Based on the site conditions, four evaluation strata were formed: Galio odorati-Fagetum, Milio-Fagetum, highly productive beech forests and remaining forest.