Titel
Handlungsanleitung – Optimierung der hydrologischen Wirkung von Schutzwäldern
Titelphrase
Auswirkungen verzögerter Wiederbewaldung im Schutzwald auf die Sicherheit vor Naturgefahren (insbesondere Abflussbildung): Projekt ITAT4041-BLÖSSEN
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Innsbruck
Verlag
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
67 S.
Material
Monographie
Digitales Dokument
Standardsignatur
17956BU
Datensatznummer
40001630
Abstract
Die im folgenden Bericht angeführten Beispiele für Maßnahmen und Kriterien basieren auf den Ergebnissen der Untersuchungen in den Testgebieten des ITAT4041 Projektes BLÖSSEN (Nordtirol: Istalanzbach und Schallerbach bei See im Paznauntal, Südtirol: Kapron und Tanaser Berg im Vinschgau) (siehe Bericht von Markart et al. 2019) den Ergebnissen von Starkregensimulationen und begleitenden Erhebungen (Bodenfeuchtemessungen, Ermittlung bodenphyskalischer Kennwerte u.a.) in ca. 40 Regionen / Einzugsgebieten des Ostalpenraumes. Erfahrungen von verantwortlichen Förstern und Waldaufsehern in den Testgebieten und den Ergebnissen des Stakeholderworkshops in Graun am 23.1.2020 (Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse des ITAT4041-Projektes BLÖSSEN und des Rohentwurfes der Handlungsanleitung mit Vertretern der Forstdienste, der Wildbachverbauung und der Landwirtschat aus Nordtirol, Südtirol und dem Engadin). Die hier gegebenen Hinweise sollen über die unmittelbaren Projektgebiete hinaus anwendbar sein. Daher werden im Folgenden auch Themen angesprochen, die in den Testgebieten nicht oder nur eingeschränkt relevant sind (z.B. Lawinen, Wildholzbewirtschaftung).Die angeführten Beispiele für Maßnahmen und Kriterien zielen überwiegend auf die Bestandesoptimierung aus hydrologischer Sicht und die Optimierung der Standfestigkeit im Hinblick auf flachgründige Rutschungen. Sind in einem Gebiet andere Naturgefahrenprozesse dominant (z.B. Lawinen, Steinschlag), ist die Bewirtschaftung auf diese Prozesse hin zu optimieren und die hydrologische Optimierung als zweites Ziel mitzuführen. Das vorliegende Heft ist jedoch keine standortsspezifische Bewirtschaftungsanleitung