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  • Titel
    Waldbiotopbewertung Heilbronn - Biotopschutz und Forstwirtschaft im kollinen Neckarland
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Seiten
    109 S.
  • Illustrationen
    20 Abb., 29 Tab., 3 Anh., 48 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    2354
  • Datensatznummer
    34845
  • Quelle
  • Abstract
    Das Verfahren der flaechendeckenden Waldbiotopbewertung (WBB) nach den Kriterien Naturnaehe, Vielfalt sowie Seltenheit und Gefaehrdung wurde in seinen allgemeinen Grundzuegen erlaeutert und das Untersuchungsgebiet Stadtwald Heilbronn vorgestellt (Kap. 1 u. 2). Als Orientierungshilfe fuer die Datenerhebung und Biotopbewertung im Gelaende wurde ein Bewertungsschema entworfen; es enthaelt vorlaeufige WBB-Bestandestypen, die unter Beruecksichtigung von Naturnaehe bzw. -ferne der Baumarten aus den Bestandestypen der Forsteinrichtung entwickelt und im Abhaengigkeit von verschiedenen Altersstadien einem Biotopwert zugeordnet wurden (Kap. 3). Kap. 4 stellt die Ergebnisse der Waldbiotopbewwertung Heilbronn vor: In Anlehnung an die Forsteinrichtung wurde unter Einbeziehung von Biotopwertgesichtspunkten eine Reihe zum Teil neuer WBB-Bestandestypen definiert (Kap. 4.1). Diese repraesentieren die Waldbestaende des Untersuchungsbegiets, koennen drueber hinaus aber auch fuer vereinfachte Biotopbewertungen innerhalb des ganzen Naturraumes benutzt werden. Die Naturnaehe der Waldbestaende wurde mit Hilfe zweier unterschiedlicher Verfahren ermittelt (Kap. 4.2.3). Der Vergleich beider Verfahren ergab, dass als Masstab fuer die Naturnaehe auch kuenftig die auf der Grundlage der forstlichen Standortskartierung landesweit vorliegenden, zum Teil um Anmerkungen zur potentiellen natuerlichen Waldgesellschaft ergaenzten Standortsgesellschaften herangezogen werden sollten. Die Bildung des Vielfaltswertes wurde anhand der Beurteilung einzelner Teilkriterien sowie deren Zusammenfassung zum Gesamtvielfaltswert dargestellt (Kap. 4.3). Den Charakter der Seltenheit und Gefaehrdung als einer Art Zusatzkriterium im Rahmen der Waldbiotopbewertung stellte Kap. 4.4 heraus; im Gegensatz zu Naturnaehe und Vielfalt (50:50) sind diese nicht mit einem feststehenden Gewichtungsanteil versehen, fuehren jedoch, wenn sie wirksam werden, stets zu einem Biotopwert im oberen Bereich. Die Biotopwert-Bilanz als Endergebnis der Zustandserfassung im Stadtwald Heilbronn weist im Vergleich zu den bisher untersuchten Modellgebieten ein extrem hohes Biotopwertniveau aus (Kap. 4.5.2). Die Gruende liegen v.a. in der naturnahen Bestockung sowie in der grossflaechigen Verbreitung strukturreicher ehemaliger Mittelwaelder. Die Biotopwertentwicklung einzelner Bestandestypen in Abhaengigkeit vom Alter wurde graphisch in Gestalt der Biotopwer-Kurven dargestellt (Kap. 4.5.3). In ihnen kommt die bestandestypenspezifische Auspraegung der beiden Hauptkriterien der Waldbiotopbewertung zum Ausdruck: - Die Naturnaehe, die sich vorrangig aus dem Biotopwertniveau ergibt, auf dem die Kurve ueber der ersten Altersklasse "eingehaengt" wird; die Naturnaehe bleibt ueber die Altersklassen hinweg konstant. - Die Vielfaltsentwicklung, die sich am Verlauf der Kurven ueber die Altersklassen hinweg zeigt. Mit der Biotopwert- ...
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14329292354ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar