Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Untersuchungen zur Foerderung der Forstwirtschaft in Baden-Wuerttemberg - unter Beruecksichtigung der Subventionstheorie und Evaluierungsforschung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Seiten
    275 S.
  • Illustrationen
    10 Abb., 9 Tab., 7 Anh., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    2354
  • Datensatznummer
    34817
  • Quelle
  • Abstract
    Bezueglich der Subventionstechnik ist die Foerderung der waldbaulichen Massnahmen in Baden-Wuerttemberg durchaus vernuenftig konzipiert. So sind die Regelungen ueber die Subventionsbemessungsgrundlage, ueber die Einsatzstelle der Subvention, ueber den Subventionstarif und das Vergabesystem generell positiv zu bewerten (vgl. S. 120 ff.). Zwiespaeltiger faellt die Beurteilung der verwendeten Auflagen aus, von denen in den Foerderrichtlinien haeufig Gebrauch gemacht wird. Dies drueckt eine angestrebte Lenkung von Aktivitaeten der Subventionsadressaten aus. Die wichtigste Verwendungsauflage stellt die Zweckverbindung der Subvention zur Durchfuehrung der betreffenden Massnahme dar. Hierdurch ist die Verwendung der Subvention bereits weitgehend determiniert. Fuer die Beurteilung der Empfangsauflagen gilt, bedingt durch ihre inhaltliche Formulierung, dass sie nur zum Teil eine Lenkungsfunktion in theoretisch begruendbarer Weise ausueben. Zum einen betrifft dies die Regelungen ueber die Prosperitaetsklausel, auf die bei der Diskussion der Subventionsnebenwirkungen eingegangen wird (vgl. S. 230). Zum anderen laesst sich die Empfangsauflage der regionalen Zugehoerigkeit zum Programmgebiet im waldbaulichen Sonderprogramm kaum theoretisch begruenden (vgl. S. 125 f.). Eine ueberlegenswerte und theoretisch begruendbare Alternative koennte in der von der Staerke der auftretenden Waldschaeden abhaengigen Foerderung gesehen werden. Folglich kann z.B. d. Schadstufe als Empfangsauflage dienen. Hierdurch koennen potentiell auftretende Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden. Subventionsnebenwirkungen. Wenn die Subventionsnebenwirkungen zusammenfassend betrachtet werden, sollte die Aufmerksamkeit vor allem drei Aspekten gelten. Erstens sollte der Problematik der Dauersubventionen verstaerkt Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dies betrifft einerseits die ursachenorientierte Wirkungsweise der Massnahmen zur Problemloesung, andererseit den Bereich der Zielformulierung. So neigen Subventionen dazu, sich zeitlich zu verfestigen, wenn sie nur die Problemsymptome mildern koennen, ohne ursachenorientiert zu wirken. Dies ist offensichtlich bei der Subventionierung der Verwaltungskosten forstwirtschaftlicher Zusammenschluesse und der waldbaulichen Massnahmen aufgrund neuartiger Waldschaeden der Fall (vgl. S. 129 f.). .........
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14329252354ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar