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  • Titel
    Bioindikatornetz Steiermark 1988. Ergebnisse der Schwefelanalysen
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Seiten
    45 S.
  • Illustrationen
    6 Abb., 15 Tab., 1 Anh.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13273
  • Datensatznummer
    23749
  • Quelle
  • Abstract
    Waehrend beim Grundnetz von 1987 auf 1988 keine Veraenderungen bei der Zahl von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen (Gesamtklassifikationen 3 oder 4) eintraten, sank der Anteil von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen bei den verdichteten Netzen, am staerksten beim "Netz 85", deutlich ab ("Netz 83" von 17 auf 11 Prozent; "Netz 84 von 19 auf 12 Prozent; "Netz 85" von24 auf 13 Prozent). Sowohl beim Grundnetz, als auch bei den verdichteten Netze n kam es von 1987 auf 1988 zu mehr oder minder starken Abnahen des Punkteanteils mit der Gesamtklassifikation 1, bei der nach den Ergebnissen der chemischen Nadelanalysen keine Schwefel-Immissionseinwirkungen anzunehmen sind (Grundnetz von 14 auf 3 Prozent; "Netz 83" von 15 auf 10 Prozent; "Netz 84" von 13 auf 8 Prozent; "Netz 85" von 10 auf 9 Prozent). In den Bezirksforstinspektionen Deutschlandsberg, Hartberg, Judenburg, Leibnitz, Liezen, Stainach, Voitsberg und Weiz ging die Zahl von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen beim "Netz 85" von 1987 auf 1988 zumindest um 50 Prozent zurueck. Nachdem beim "Netz 85" des Ergebnis des Jahres 1987, gemessen an der Zahl von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen, bei 60 Prozent der Bezirksforstinspektionen das schlechteste Ergebnis im Verlauf der vier Jahre erbracht hatte, wiesen 1988 fuenf Bezirksforstinspektionen (Judenburg, Knittelfeld, Leoben, Liezen, Voitsberg) die geringste Zahl vonGrenzwertueberschreitungen seit 1985 auf und in drei weiteren Bezirksforstinsp ektionen (Deutschlandsberg, Graz, Stainach) wurden 1988 die bisher besten Resultate frueherer Jahre wieder erreicht. Vor allem in den Bezirksforstinspektionenmit "klassischen" Immissionsgebaieten, die sich auch aus den Daten des Bioindi katornetzes an Hand der Haeufigkeit von Grenzwertueberschreitungen zwischen 1985 und 1988 dokumentieren lassen, kam es von 1987 auf 1988, gemessen an der Zahlvon Punkkten mit Grenzwertueberschreitungen, zu einer deutlichen Verbesserung der Situation hinsichtlich Schwefel-Immissionseinwirkungen.