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  • Titel
    Bioindikatornetz Niederoesterreich 1988. Ergebnisse der Schwefelanalysen
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Seiten
    35 S.
  • Illustrationen
    5 Abb., 12 Tab., 1 Anh.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13273
  • Datensatznummer
    23742
  • Quelle
  • Abstract
    Gegenueber dem Vorjahr kam es 1988 nach den Ergebnissen aller Netze (Grundnetz, "Netz 83, "Netz 84") zu Abnahmen bei der Zahl von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen (Gesamtklassifikation 3 oder 4). Wie aus der folgenden Zusammenstellung der prozentuellen Anteile von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen in den drei Netzen zu ersehen ist, war in allen Kollektiven eine aehnliche Entwicklung von 1983 bzw. 1984 bis 1988 festzustellen: (eine Tabelle folgt)... Gegenueber 1985 - dem Jahr mit den meisten Grenzwertueberschreitungen - wiesen 1988 nur noch rund ein Drittel bis ein Viertel der Netzpunkte Grenzwertueberschreitungen auf. Die unterschiedlichen Anteile von Ueberschreitungen in den einzelnen Jahren bei den drei Netzen stehen u.a. auch mit unterschiedlichen Verdichtungen in Belastungsgebieten in Zusammhang. Daneben ist aber auch noch die Tatsache massgeblilch, dass es auf Ebene der Bezirksforstinspektionen zu vom jeweiligen Gesamtergenis der Netze abweichenden Entwicklungen ka, wofuer besonders das Ergebnis der Bezirksforstinspektion Waidhofen verwiesen sei, wo zum Beipiel 1988 keine wesentliche Verbesserung gegenueber dem Vorjahr eingetreten ist. Der Schwerpunkt der Schwefel-Immissionseinwirkungen lag dementsprechend auch 1988 so wie in frueheren Jahren in der Bezirksforstinspektion Waidhofen, auf welche die Haelfte der Punkte mit den Gesamtklassifikationen 3 oder 4 des Bundeslandes Niederoesterreich entfiel. Da in der Bezirksforstinspektion Waidhofen im Vergleich zu anderen Landesteilen geringere Veraenderungen der Schwefel-Immissionseinwikungen von Jahr zu Jahr bestanden, kam es hier auch von 1983 bzw. 1984 bis 1988 nur bei einem Punkt zu keinen Grenzwertueberschreitungen, waehrend rund 75 Prozent der Punkte zumindest in mehr als der Haelfte der Untersuchungsjahre nach den chemischen Nadelanalysedaten Schwefel-Immissionseinwirkungen aufwiesen. Den Gegenpol zu Waidhofen stellen die Bezirksforstinspektionen Scheibbs, Lilienfeld, Wiener Neustadt und Neunkirchen dar, wo bisher wie in Lilienfeld oder Wiener Neustadt keine Grenzwertueberschreitungen festgestellt werdenkonnten oder ein hoher Prozentsatz der Punkte ohne Grenzwertueberschreitungen oefter die Gesamtklassifikation 1, bei der keine Schwefel-Immissionseinwirkungen anzunehmen sind, aufwiesen.