Titel
Bioindikatornetz Kaernten 1988. Ergebnisse der Schwefelanalysen
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsjahr
1989
Seiten
32 S.
Illustrationen
5 Abb., 12 Tab., 1 Anh.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
13273
Datensatznummer
23736
Quelle
Abstract
Gegenueber dem Vorjahr kam es sowohl beim "Netz 83", "Netz 84" und vor allem beim Grundnetz zu Abnahmen bei der Zahl von Punkten mit Grenzwertueberdschreitungen und zu mehr oder minder starken Zunahmen bei der Zahl von Punkten mit der Gesamtklassifikation 1 in allen drei Netzen. Erstmals seit dem Beginn der Bioindikatornetzuntersuchung im Jahre 1983 kam es beim Grundnetzvon 1987 auf 1988 zu einer Abnahme des Punkteanteils mit Grenzwertueberschreit ungen, welcher von 1983 bis 1987 staendig angestiegen war. Von 1987 auf 1988 sank der Anteil von Punkten mit Grenzwertueberschreitungen (Gesamtklassifikation 3 oder 4) im systematischen Grundnetz (n=32) von 40.6 auf 18.8 Prozent, im "Netz 83" (n=108) von 30.6 auf 24.1 Prozent und im "Netz 84" (n=217) von 28.1 auf 26.3 Prozent. Abweichend vom Gesamtergebnis des "Netzes 83" bzw. des "Netzes 84"trat in den Bezirksforstinspektionen Feldkirchen, Friesach und Villach keine b zw. keine wesentliche Verbesserung ein und in den Bezirksforstinspektionen Spittal und Voelkermarkt stieg die Zahl der Punkte mit Grenzwertueberschreitunggen von 1987 auf 1988 an. Von den Punkten die dreimal und oefter Grenzwertueberschreitungen aufgewiesen hat, befinden sich beim "Netz 83" rund 70 Prozent und beim "Netz 84" rund drei Viertel in den Bezirksforstinspektionen Villach, Voelkermarkt und Wolfsberg. Die Schwefel- Belastungszentren in den einzelnen Bezirksforstinspektionen koennen aufgrund ihrer Lage inlaendischen, im Fall der Bezirksforstinspektionen Voelkermarkt und Wolfsberg teilweise auch auslaendischen "Emissionsquellen" raeumlich zugeordnet werden.