Titel
Das Wasenmoos am Pass Thurn: Anregungen für Naturbeobachtungen ; Moorverein Wasenmoos
Verfasser
Erscheinungsort
Salzburg
Verlag
Erscheinungsjahr
2019
Material
Bandaufführung
ISBN
978-3-901848-40-7
Digitales Dokument
Standardsignatur
12716
Datensatznummer
204653
Quelle
Abstract
An der Südabdachung der Kitzbüheler Schieferalpen nahe dem Pass Thurn gelegen, ist das 11,4 ha große „Wasenmoos“ seit 1978 als Naturdenkmal ausgewiesen. „Wasen“ ist eine alte Bezeichnung für ziegelförmig ausgestochene Rasen- oder Torfstücke, was auf die frühere Nutzung des einst viel ausgedehnteren Hochmoores für die Gewinnung von Torf als Brennstoff in historischer Zeit hinweist. Noch bis in das 20. Jahrhundert wurde hier Torf „gestochen“, doch blieb nach Einstellung des Abbaubetriebes eine ausreichende Fläche übrig, von der aus langsam die Natur den Raum wieder erobern konnte. Die außerordentliche landschaftliche Schönheit und das Vorkommen naturkundlicher Besonderheiten wie der im Land Salzburg seltenen Zwergbirke, von Fettkraut und Sonnentau waren maßgebliche Gründe, das Gebiet 1978 zum Naturdenkmal zu erklären. Im Jahr 2002 ermöglichten die Österreichischen Bundesforste als Grundeigentümer in einer Kooperation mit WWF und Universität Wien gezielte Maßnahmen wie Wiedervernässung, Weidefreistellung und Entbuschen zugewachsener Flächen zur Renaturierung und Erhaltung des Wasenmooses. Schülerinnen der 6. Klassen des Bundesoberstufenrealgymnasiums Mittersill erarbeiteten im Schuljahr 2002/2003 Ausstellungstafeln zum Thema „Wasenmoos und Co“, deren positive Resonanz schließlich zur Anlegung eines schonend in die Landschaft gelegten Moorerlebnisweges führten. In intensiver Zusammenarbeit mit Mittersill Plus, ÖBF AG, Biotopschutzgruppe und Naturschutz des Landes Salzburg gelang es, ein naturkundliches Kleinod zum begehrten Ausflugsziel für naturverträglichen Tourismus zu entwickeln.A01 – Der Naturraum A02 – Nutzungen im Wasenmoos ; A03 – Schutz und Pflege der wertvollen Moorflächen ; Anregungen für Beobachtungen; B01 – Allgemeines zu den Beobachtungen B02 – Am Hackschnitzelweg durch das Wasenmoos B03 – Auf dem großen Rundweg vorbei an einem Dutzend Möser ; B04 – Säugetiere im Moorgebiet (W) B05 – Rabenvögel im Moorgebiet (W) B06 – Das Wasenmoos als Lebensraum für Amphibien (W) ; B07 – Reptilien im Wasenmoos (W) B08 – Die drei Arten der Birken (P) ; B09 – Schmetterlinge der Birken (I) ; B10 – Meisen im Wasenmoos und den Mösern am Pass Thurn (W) ; B11 – Spechte sehen und hören (W) ; B12 – Blühteppiche der Mehlprimel (P) ; B13 – Der Schlangen-Knöterich und seine „Gäste“ (P, I) ; B14 – Kleine Auswahl an Libellen (I) ; B15 – Calla, Fieberklee und Sumpf-Blutauge (P) ; B16 – Röhrichtpflanzen (P) ; B17 – Käfer der Moorlandschaft (I) ; B18 – Die Pflanzenfamilie der Heidekrautgewächse (P) ; B19 – Fettkraut, Sonnentau und Wasserschlauch (P) ; B20 – Moose im Moor (P) ; B 21 – Die Traunsteiner Fingerwurz (P) ; B22 – Die Horste der Flatter-Simse (P) ; B23 – Seidenfäden von Schmetterlingsraupen (I) ; B24 – Bläulinge im Wasenmoos (I) ; B25 – Perlmuttfalter im Moorgebiet (I) ; B26 – Die Wald-Engelwurz und andere Doldenblütler (P) ; B27 – Insekten der Engelwurz (I) ; B28 – Der Faulbaum und seine Nutznießer (P, I) ; B29 – Kratzdisteln und ihre Besucher (P, I) ; B30 – Der Teufelsabbiss und seine Besucher (P, I) ; B31 – Ein paar Heuschrecken (I) ; C Anhang ; C01 – Artenliste Torfmoose (P) ; C02 – Artenliste Simsenartige (P) ; C03 – Artenliste Libellen (I) ; C04 – Artenliste Heuschrecken (I) ; C05 – Artenliste Käfer (I) ; C06 – Artenliste Schmetterlinge (I) ; C07 – Artenliste Vögel (W) ; C08 – Literaturangaben