Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Die Douglasie in Norddeutschland: Erkenntnisse aus dem Internationalen Provenienzversuch von 1961
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Grevesmühlen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2016
  • Seiten
    12 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    17612
  • Datensatznummer
    203808
  • Quelle
  • Abstract
    Das natürliche Verbreitungsgebiet der Douglasie (Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco) im Nordwesten Nordamerikas erstreckt sich vom mittleren Britisch Kolumbien bis in die Sierra Nevada und von der Pazifikküste bis in die Rocky Mountains. Im Kaskadengebirge reicht es hinauf bis in Höhenlagen von 3.300 m ü. NN (Hermann 1981, Li und Adams 1989). Die variierenden geografischen, topografischen, standörtlichen und klimatischen Verhältnisse in diesem weiträumigen Verbreitungsgebiet der Douglasie führten zur Ausbildung einer großen Zahl genetisch differenzierter Populationen (bzw. Provenienzen, Herkünfte), die an die jeweiligen Umweltbedingungen gut angepasst sind. Europäische Wissenschaftler unterscheiden drei Varietäten: Die „grüne“ Douglasie (Pseudotsuga menziesii var. viridis), auch Küstendouglasie genannt, kommt westlich des Kaskadenkamms vom südwestlichen Britisch Kolumbien bis ins nördliche Kalifornien vor, die „blaue“ Douglasie (Pseudotsuga menziesii var. glauca), auch als Inlandsdouglasie bezeichnet, ist vom mittleren Britisch Kolumbien bis nach Mexiko heimisch. In Britisch Kolumbien und im nordwestlichen Washington besitzen beide Varietäten eine Introgressionszone, in der eine Übergangsform (Pseudotsuga menziesii var. caesia; „graue“ Douglasie) ausgewiesen wird (Halliday und Brown 1943, Flöhr 1958, Konnert 2009). Die glauca- und caesia-Formen sind frosthärter und trockenheitsresistenter, aber anfällig gegenüber der Rostigen Douglasienschütte (Rhabdocline pseudotsugae H. Sydow).
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
17612417612PDFelektronische PublikationVerfügbar