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  • Titel
    Die Sitka-Fichte - eine schnellwachsende Baumart auch im deutschen Küstenklima
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Grevesmühlen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2014
  • Seiten
    12 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    17612
  • Datensatznummer
    203805
  • Quelle
  • Abstract
    Natürliche Verbreitung und Erscheinung. Das natürliche Verbreitungsgebiet der nach der Insel Sitka im Alexander- Archipel des US-Bundesstaates Alaska benannten Sitka-Fichte (Picea sitchensis [BONGARD] CARRIÈRE) ist ein ca. 3.800 km langer und im Mittel nur 40 km breiter Streifen entlang der nordwestamerikanischen Pazifikküste zwischen dem 60. und 40. nördlichen Breitengrad (Abbildung 1). In diesem wegen seines Nebelreichtums auch als „Fogbelt“ (deutsch: Nebelgürtel) bezeichneten Küstenstreifen besiedelt sie meeresnahe Tiefebenen bzw. Tallagen und dringt selten in Höhenlagen von über 300 m über NN vor. Die Sitka-Fichte (Abbildung 2) gilt als die wüchsigste Fichtenart weltweit. Bei Jahresniederschlägen über 1.400 mm und Jahresmitteltemperaturen zwischen 4 und 12°C sind Höhen von ca. 100 m und Durchmesser von über 5 m bei einem Höchstalter von 800 Jahren möglich. Selten im Reinbestand, sondern hauptsächlich zusammen mit Hemlocktanne (Tsuga heterophylla), Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata) und Douglasie (Pseudotsuga menziesii) bildet sie die leistungsfähigsten Waldgesellschaften Nordamerikas mit Holzvorräten über 2.000 m³ pro Hektar (Abbildungen 3 und 4). Wegen ihrer monumentalen, landschaftsprägenden Erscheinung, aber auch ob ihrer enormen wirtschaftlichen Bedeutung ist sie der offizielle Staatsbaum Alaskas.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
17612217612PDFelektronische PublikationVerfügbar