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  • Titel
    Merkblatt: Hallimasch (Honigpilz) – ein zunehmendes Problem in der Waldverjüngung
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2018
  • Seiten
    4 S. Folder
  • Material
    Monographie
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    17319
  • Datensatznummer
    203173
  • Quelle
  • Abstract
    Voraussetzungen für Auftreten als SchwächeparasitTrockenstress: innerhalb der vielfältigen Ursachen für das Ausbrechen von Epidemien ist Wassermangel (Trockenstress) die häufigste: dies wird durch die Zunahme von Hallimasch in Zusammenhang mit überregionalen Ausfällen in Nadelholz-Aufforstungen nach längeren Perioden mit starkem Wassermangel deutlich erkennbar. Aber auch das Gegenteil, Staunässe, löst oft Absterben von Nadelholzkulturen durch Halllimasch aus (falsche Wahl des Lokalstandortes). Aufforstung von Laubholzstandorten: Hallimasch-Probleme treten besonders in künstlich begründeten Nadelholzbeständen auf, die zuvor mit Laubhölzern bestockt waren. Dies gilt vor allem für den Dunklen Hallimasch.Aufforstung von Flächen, auf denen der frühere Altbestand mechanischem Stress ausgesetzt war (Windwurf, Sturm, Eisbehang, Schneebruch, Frost): auf solchen Flächen ist mit einem höheren Infektionspotential im Boden zu rechnen.Mechanische Verletzungen im Wurzel raum, Verformungen, Torsionen, Knicke, Verwindungen und Abreissen von Wurzeln, kurzum alles, was die Funktion des Wurzel systems als Wasser- und Nährstoffe ziehendes Organ des Baumes beeinträchtigt, erleichtert das Eindringen und die Ausbreitung von Hallimasch im Wurzelraum.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1731918117319181ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar