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  • Titel
    Untersuchungen zur Attraktivität frischer Rinde und zum Überleben von Borkenkäfern in befallener Fichtenrinde nach der Entrindung mit dem Harvester
  • Paralleltitel
    Studies on the attractiveness of fresh bark and on survival of Ips typographus in infested Norway spruce bark after debarking with a harvester
  • Verfasser
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    12531
  • Datensatznummer
    200212859
  • Quelle
  • Abstract
    Entrindung mittels speziell umgerüsteter Harvesteraggregate kann ein sehr effizientes Werkzeug im integrierten Borkenkäfermanagement sein. Die dabei anfallende Rinde darf aus Forstschutzsicht nicht unbeachtet bleiben. In der vorliegenden Arbeit wurde im Zusammenhang mit mechanisierter Entrindung durch Harvester untersucht, ob frische, unbefallene Rinde attraktiv für den Buchdrucker (Ips typographus) ist, dadurch Käfer konzentriert angelockt und Stehendbefall induziert werden könnte. Käferfänge mit unbeköderten Fallen, die um frische Rindenhaufen positioniert wurden, zeigten, dass Rinde keine Attraktivität für Buchdrucker und Kupferstecher aufweist, wohl aber für sekundäre Rinden- und Holzbrüter sowie mit Rindenbrütern assoziierte Räuber. Verbleibende unbefallene Rinde ist also aus Forstschutzsicht unbedenklich. Erfolgt eine Entrindung, wenn sich die Bruten bereits im Jungkäferstadium befinden, kann ein Teil der Individuen überleben. Wir untersuchten, ob durch einfache Maßnahmen, wie einbzw. mehrmaliges Überfahren von Rindenhaufen mit dem Harvester, die Anzahl der nach der Entrindung überlebenden Jungkäfer reduziert werden kann. Mehrfaches Überfahren wies durch die starke Verdichtung der Rinde eine sehr gute Wirkung auf.Schlüsselworte: Entrindung, Lockwirkung Rinde, integriertes Borkenkäfermanagement, Ips typographus, insektizidfreie Bekämpfung