Titel
Veränderung des Tangelhumus in den bayerischen Kalkalpen
Verfasser
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
13612
Datensatznummer
200212417
Quelle
Abstract
Steigende Temperaturen führen zu einer erhöhten Mineralisierung und damit zu einem Abbau des alpinen Tangelhumus. Wenn auch im Mittel die beobachteten Veränderungen gering erscheinen mögen, so sind die im Bergmischwald, in Fichtenbeständen uns vor allem auf den Kalamitätsflächen maximalen Werte des Humusschwundes besorgniserregend. Besonders auf Standorten, die heute schon eine geringe Humusauflage aufweisen (<30 cm), führen jährliche Abbauraten zwischen 2,7 und 7,1% schon in relativ kurzer Zeit dazu, dass die Waldfähigkeit dieser Standorte extrem gefährdet ist. Bei der Bewirtschaftung von Tangelhumusstandorten muss daher der Humusschutz oberste Priorität einnehmen. Die Wälder sollten also möglichst geschlossen gehalten und zugleich auf eine ausreichende und zukunftsfähige Verjüngung geachtet werden.