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  • Titel
    Moorbirke und Moorschutz
  • Verfasser
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    13466
  • Datensatznummer
    200211193
  • Quelle
  • Abstract
    Die Moorbirke ist durch zahlreiche ökologische Unterschiede zur Sandbirke gekennzeichnet und im Gegensatz zu jener eine Art, die Moorstandorte stark bevorzugt. Auf Niedermoorstandorten kann sie Birkenbruchwälder bilden oder an gemischten Bruchwäldern beteiligt sein, in Hochmooren ist sie natürlicherweise vor allem eine Mischbaumart der Randwälder. Insgesamt benötigt die Moorbirke jedoch Moore, die nicht ganz nass sind, sondern zumindest zeitweise oberflächlich austrocknen. Durch die Entwässerung von Mooren wurde sie daher vielfach indirekt gefördert, ging dann aber vielerorts durch die fortschreitende Austrocknung wieder zurück. Werden entwässerte Moorstandorte wieder vernässt, profitieren davon bis zu einem gewissen Grad der Vernässung die Moorbirken. Aufgrund ihrer zahlreichen günstigen Wirkungen für alle Moorschutzfunktionen sind Moorbirken- und Moorbirkenwälder, die zu den gefährdeten und national und europaweit geschützten Lebensräumen gehören, mehr wertzuschätzen und zu erhalten.