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  • Titel
    Erweiterung der Herkunfts- und Verwendungsempfehlungen als Grundlage für die Anpassung der bayerischen Wälder im Klimawandel
  • Verfasser
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    8850
  • Datensatznummer
    200210966
  • Quelle
  • Abstract
    Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wälder Bayerns sind in den meisten Regionen sichtbar. Die Trockenheit der letzten Jahre (2018-2022) sowie die deutlich sichtbaren Schäden an den heimischen Nadel- und Laubbaumarten stellen die einheimische Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Es sind viele heimische Baumarten betroffen, die größten Schadflächen sind bei den Fichten und Kiefern zu beobachten. Heimische Laubbaumarten wie Buchen, Eichen und Bergahorn zeigen zunehmend Vitalitätseinbußen. Vor allem in den letzten 20 Jahren haben die biotischen und abiotischen Schäden stark zugenommen (z.B. invasive Ausbreitung von Schadorganismen, Trockenheits- und Dürreschäden, Spätfrost und Sturmereignisse). Es wird deutlich, dass der Klimawandel das ganze Waldökosystem sowie alle Leistungen und Güter, die die Wälder liefern, betreffen wird. Aufgrund der Langlebigkeit von Bäumen ist dabei die Frage der richtigen Baumarten- und Herkunftswahl umso wichtiger geworden. Für viele Waldbesitzende stellt sich die Frage, auf welche Baumarten und Herkünfte sie beim Waldumbau setzen sollen und wo sie geeignetes und herkunftssicheres Saat- und Pflanzgut beziehen können. Das Bayerische Amt für Waldgenetik ermöglicht mit seinen Empfehlungen den Waldbesitzenden eine bestmögliche Anpassung ihrer Wälder.