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  • Titel
    Erfüllung der Ziele im Flächennaturschutz bis zum Jahr 2030
  • Verfasser
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    14217
  • Datensatznummer
    200210816
  • Quelle
  • Abstract
    Internationale Abkommen erfordern eine umfassende Erweiterung des Schutzgebietsnetzwerks bis zum Jahr 2030, um den Biodiversitätsverlust zu stoppen und die Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen für den Menschen zu sichern. Vor dem Hintergrund der aktuellen Biodiversitätsstrategien und der internationalen Vorgaben werden spezifische Einschränkungen und Möglichkeiten für eine Erweiterung von Schutzgebietsflächen in der landschaftlichen Matrix Mitteleuropas diskutiert. Aufgrund des hohen Zeitdrucks sind Konzepte und Kriterien zu Schutzgebietserweiterungen dringend nötig. Die zunehmende Verfügbarkeit von freier Geoinformation, Verbreitungsangaben von Arten, biogeografischen Modellen und Fernerkundungsinformationen ermöglichen ein effizienteres Design von nachhaltigen Schutzgebietsnetzwerken, welche die aktuellen und künftigen Umweltveränderungen besser verkraften können, als es bei der gegenwärtigen Verteilung, Größe und Anzahl von Schutzgebieten der Fall ist. Kriterien für Entscheidungsprozesse werden hier vorgestellt. Die explizite stärkere Vermittlung der Bedeutung von Schutzgütern auf den Wasser-, Nährstoff- und Kohlenstoffhaushalt verspricht eine höhere Akzeptanz von Schutzgebieten in der Bevölkerung, wenn zusätzliche Flächen ausgewiesen werden.