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  • Titel
    A Theoretical Development and Field Test of a Horizontal Line Sampling (HLS) in Coppice Forests
  • Paralleltitel
    Theoretische Entwicklung und Feldtest einer horizontalen Linienstichprobenmethode (HLS) für Ausschlagwälder
  • Verfasser
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200210813
  • Quelle
  • Abstract
    Schlüsselbegriffe: kosteneffizientes Design, Waldinventur, offener lichter Eichenwald, Quercus brantii, Zagros WaldKeywords: cost-efficient design, forest inventory, open sparse oak forest, Quercus brantii, Zagros forestIf available forest inventory techniques or measurement instruments are not satisfying or appropriate for monitoring a particulare forest, options include developing a new inventory technique and/or modifying an available instrument. In this study, we present a new application of horizontal line sampling (HLS) in combination with a crown relascope as a potential alternative to line intersect sampling (LIS) to monitor coppice forests (CF). In CFs, the stem basal area relascope is not applicable, since trees often lack distinct stems and are not visible at breast height. Our study was conducted in an open oak-dominated CF in western Iran and we focussed on two forest attributes: above-ground biomass (AGB) and the total number of trees (N). We assessed the field performance of HLS and LIS in CFs and evaluate various line transect lengths and crown relascope angles. Our results indicate that longer line transects (80 m) produce smaller relative sampling errors compared to shorter ones (20 m) and smaller relascope angles (36.8°) are more precise than larger ones (67.4°). In terms of cost-efficiency, HLS is superior or equivalent to LIS in some cases. While HLS and LIS gave different estimates of AGB and N, the difference was not statistically significant at the 95% level. Both relascope angle and line transect length impact the efficiency of HLS. Our study provides evidence that this technique can be useful for monitoring forest conditions.Wenn verfügbare Waldinventurtechniken und/oder Messinstrumente nicht ge­eignet sind, um ein ausgewähltes Waldgebiet zu beobachten, dann ist eine Lösung, neue Inventur­techniken zu entwickeln und/oder verfügbare Messinstrumente zu adaptiere­­n. In dieser Studie stellen wir eine neue Anwendung der horizontalen Linien­stichprobe (HLS) in Kombination mit einem Kronenrelaskop vor. Als potenzielle Alternative zur Linienkreuzungsstichprobe (LIS) testen wir hier die HLS in Ausschlagwäldern (CF). In niederwaldähnlichen Ausschlagwäldern ist das Stammgrundflächenrelaskop nicht anwendbar, da Bäume oft keine ausgeprägten Stämme haben und in Brusthöhe oft nicht sichtbar sind. Die Studie wurde in einem offenen und von Eichen dominierten Ausschlagwald im westlichen Iran durchgeführt. Die Studie fokussiert sich auf zwei Waldattribute, oberrirdische Biomasse (AGB) und die Gesamtzahl der Bäume (N). Wir bewerten die Leistungsfähigkeit von HLS- und LIS-Inventurtechniken in CF sowie den Effekt verschiedener Transektlängen und Kronenrelaskopwinkel. Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine längere Transektlänge (80 m) einen kleineren relativen Stich­probenfehler aufweist als die kürzere Transektlänge (20 m) und ein kleinerer Relaskop­winkel (36,8°) präziser ist als ein größerer Relaskopwinkel (67,4°). Hin­sichtlich der Kosteneffizienz ist HLS der LIS überlegen oder in einigen Fällen gleichwertig. HLS und LIS ergaben unterschiedliche Schätzungen von AGB und N, aber der Unterschied war statistisch nicht signifikant auf dem 95-%-Niveau. Sowohl Relaskopwinkel als auch Transektlänge haben Auswirkungen auf die Effizienz des HLS. Unsere Studie liefer­­t einen Beleg, dass die HLS-Technik für das Monitoring des Waldzustandes hilfreich sein kann.