Titel
Holzeinschlag 2021: Weniger Schadholz und Holzmarkt-Boom
Verfasser
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
13612
Datensatznummer
200210024
Quelle
Abstract
In den Jahren 2018 bis 2020 war wegen erheblicher Schadholzanfälle Holz im Überfluss vorhanden. Dies führte teilweise zu sehr niedrigen Holzpreisen. 2021 stieg die weltweite Nachfrage – Holz wurde »über Nacht« zu einem knappen Rohstoff, für den wieder sehr gute Erlöse erzielt werden konnten. Ein bundesweit verhängter Einschlagsstopp für Fichtenfrischholz bremste die größeren Forstbetriebe jedoch bis Ende September 2021 ein. Insgesamt wurden 2021 18,95 Millionen Festmeter Holz in Bayern eingeschlagen. Der Schadholzanteil sank gegenüber dem Vorjahr um 42 Prozent. Die Einschlagserhebung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) ergab für 2021 eine Holzmenge von 13,17 Mio. Fm (Festmeter) im Privatwald und 1,37 Mio. Fm im Körperschaftswald. Die Einschlagsmengen sind gegenüber dem Vorjahr somit im Privatwald um 12 % gestiegen und im Körperschaftswald um 7 % gesunken.