Titel
Gefahrenzonenplanung - Stand der Technik bei der Abgrenzung von Lawinen
Paralleltitel
Hazard mapping – State of the art in the processing of avalanches
Verfasser
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
10094
Datensatznummer
200207747
Quelle
Abstract
Als Grundlage für die Gefahrenzonenplanung sind Berechnungsergebnisse von Lawinensimulationsmodellen, automatisierte GIS-gestützte Flächenanalysen oder Ergebnisse aus der Extremwertstatistik nicht mehr wegzudenken. In Zusammenschau mit historischen Methoden (z.B. Chroniken, Augenzeugenberichten) und morphologischen Methoden (z.B. stumme Zeugen, Dendrochronologie) werden diese berechneten Größen bewertet und plausible Szenarien gebildet. In Jüngerer Zeit werden nicht nur Großlawinen, sondern auch Phänomene wie Schneerutsch, Schneegleiten und Kleinlawinen in einem höheren Detaillierungsgrad bearbeitet. Technische Möglichkeiten erlauben zunehmend bessere und schnellere Aussagen über potentielle Gefährdungen durch Lawinen. Trotz aller technischer Raffinessen, Tools und kleinen Helferlein die in der Lawinenmodellierung Einzug gehalten haben, ist ein ausgeprägtes Prozessverständnis für die endgültige Einschätzung gefährdeter Bereiche durch Experten absolut notwendig.Calculation results from avalanche simulation models, GIS-Based area analyses or results from extreme value statistics have become an important instrument for hazard zone mapping. In combination with historical methods (e.g. chronicles, eyewitness reports) and morphological methods (e.g. silent witnesses, dendrochronology) the calculated values are evaluated and plausible scenarios are formed.Gefahrenzonenplanung, Lawinensimulation, Schneerutsch, Schneegleiten, KleinlawineHazrad zone mapping, avalanche simulation, snow slide, snow gliding, small avalanches