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  • Titel
    Wie sich Oberflächen verhalten
  • Titelphrase
    Schwerpunkt: Gestalten
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    17551
  • Datensatznummer
    200206799
  • Quelle
  • Abstract
    Die Unwetter im November 2019 zeigen: Versiegelte Flächen sind gefährlich. Das BFW erforscht, wie sich der Abfluss von Wasser verhält. Gerhart Markart, Veronika Lechner, Fabian Nagl und Bernhard Kohl vom Institut für Naturgefahren des BFW in Innsbruck wissen, wie verschieden sich Wasser im Boden verhalten kann. Die Rauigkeit der Oberfläche und ihr Bewuchs spielen bei der Geschwindigkeit des Abflusses eine große Rolle. Kurz zur Veranschaulichung: Ist eine Fläche versiegelt, dringt kein Wasser in den Boden ein. Fast das gesamte Wasser fließt an der Oberfläche ab. Bei Grasflächen rinnt ein geringerer Teil an der Oberfläche ab. Gräser, Moose und vor allem Zwergsträucher erhöhen die Oberflächenrauigkeit, bremsen entstehenden Abfluss und bewirken, dass das Wasser in den Boden einsickern kann. Auch auf offenem Boden ohne Vegetation ist mit hohem Abfluss und Abtrag zu rechnen, wie man nach Gewittern zum Beispiel an frisch geschütteten Erdhaufen beobachten kann.