Titel
Waldsterben: 30 Jahre danach
Verfasser
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
4017
Datensatznummer
200206085
Quelle
Abstract
Gegen Ende der 1970er-Jahre traten in Europa großflächige Waldschäden neuer Art in Erscheinung, die als "Waldsterben" in die Geschichte eingingen. Eine der Hauptursachen war der Ausstoß industrieller Rauchgase, der durch den starken Ausbau der Kohleförderung beiderseits des Eisernen Vorhangs ein extremes Ausmaß erreicht hatte. Im Westen konnte die Lage nach breiter gesellschaftlicher Debatte schon im Laufe der 1980er durch neue Emissionsgesetze sowie effektive Entschwefelungs- und Filteranlagen wieder entschäft werden. Im Osten war bis zur politischen Wende 1989 nicht daran zu denken. Wie es dennoch gelang, die Wälder in den dortigen "Todeszonen" zu retten und welche Rolle findige Förster dabei spielten, war Thema einer zweitägigen Exkusion ins Erzgebirge im Rahmen der diesjährigen Deutschen Forstvereinstagung.