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  • Titel
    Klimawandel: Wir alle sind betroffen
  • Verfasser
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    16484
  • Datensatznummer
    200204353
  • Quelle
  • Abstract
    Im Allgemeinen freuen wir uns über schönes Wetter, weil wir dann viel Zeit im Freien verbringen können. Kritisch wird es aber, wenn es zu lange zu heiß und trocken ist oder Wetterextreme wie Gewitterstürme und Starkregen zur existenzgefährdenden Bedrohung werden. Der Klimawandel ist gerade in diesen Tagen wieder in aller Munde: Ungewöhnlich warme Temperaturen im Frühjahr und zahlreiche lokale Gewitter mit Starkregen dominierten unser Wettergeschehen. Branchen wie die Forstwirtschaft, die mit den Ressourcen der Natur arbeiten, können seit Jahren über Erscheinungen wie lokal auftretende intensive Wettereignisse mit hohem Schadenspotenzial berichten. Heftige Stürme und plötzliche Gewitter mit hohen Niederschlagsmengen sind fast schon zur Normalität geworden. Wenn regelmäßig fast 50 Prozent der Holzerntemenge auf zufällige Ereignisse zurückzuführen sind, ist etwas aus dem Lot geraten. Allein im letzten Jahr waren die Bundesforste mit drei Extremereignissen konfrontiert, die zwar lokal begrenzt waren, aber mehrere hunderttausend Festmeter Schadholz zur Folge hatten: mit einem „Blizzard“ in der Obersteiermark, einem Tornado im Salzburger Pongau und dem Orkan „Yves“ mit Windgeschwindigkeiten von 150 km/h.