Titel
Invasive Neobiota - die Aliens kommen (Teil 1)
Verfasser
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
11792
Datensatznummer
200203073
Quelle
Verwandter Titel
Abstract
Als Neobiota (von griechisch neos "neu" und bios "Leben") bezeichnet man Arten, die sich durch absichtliches oder unbeabsichtigtes menschliches Zutun in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie früher nicht heimisch waren. Pflanzen, die ohne menschliches Zutun natürliche Barrieren nicht überwinden könnten, nennt man Neophyten, bei Tieren spricht man von Neozoen und bei Pilzen von Neomyceten. Der Oberbegriff ist Neobiota, also alle Lebewesen die in einem bestimmten Gebiet neu sind. Als Zeitpunkt, ab dem eingeschleppte oder eingeführte Pflanzenarten als Neophyten bezeichnet werden, gilt das Jahr 1492 - Amerika wurde entdeckt. 1492 wurde sozusagen als Nullpunkt eingesetzt. Alle früher eingeführten oder kultivierten Arten (Getreidearten, Wein, Walnus, Edelkastanie u. a.) gelten als Archeophyten und werden bereits zur heimischen Fauna gerechnet.