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  • Titel
    Schutzwaldstiftung und Forstbetrieb Calanca
  • Verfasser
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5187
  • Datensatznummer
    200202531
  • Quelle
  • Abstract
    Calanca ist ein abgelegenes Tal der Südalpen, bestehend aus zwölf Dördern, welche in fünf Gemeinden organisiert sind. Zu den rund 800 permanenten Einwohnern stösst saisonal eine Vielzahl von Zweitwohnungbesitzern, die das Tal weiter beleben. Das Calanca wird von einer Verbindungsstrasse erschlossen, welche von Grono nach Rossa führt und rund zwanzig Kilometer lang ist. Die bewohnten Gebiete und die wichtigsten Infrastrukturen befinden sich vorwiegend im Talboden am Fuss von steilen Hängen. Diese topografische Gegebenheit ist oft der Grund für Naturereignisse wie Lawinen, Rutschungen, Steinschlag, Murgänge und Überschwemmungen. Man kann sich somit leicht vorstellen, weshalb die Wälder eine so wichtige Rolle für den Schutz spielen. Von 6270 ha als Schutzwälder ausgeschieden, was eindrückliche 96% der Waldfläche sind. Die Verjüngung und die Pflege der Wälder sind somit sehr wichtige Forstarbeiten.