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  • Titel
    Winterlinde – Vermehrungsgut und genetische Aspekte
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freising
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2016
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13466
  • Datensatznummer
    200200343
  • Quelle
  • Abstract
    Saat- und Pflanzgut der Winterlinde unterliegt den Bestimmungen des Forstvermehrungsgutgesetzes. In Deutschland sind acht Herkunftsgebiete für diese Baumart ausgewiesen. In Bayern sind derzeit 81 Bestände (217 Hektar reduzierte Fläche) und sechs Samenplantagen zur Ernte zugelassen. Das Saatgut der Winterlinde kann bei niedrigen Temperaturen lange Zeit ohne nennenswerten Verlust eingelagert werden. Diese Langzeitlagerung kann helfen, Versorgungsengpässe zu überbrücken. Mit Hilfe genetischer Marker können Winterlinde und Sommerlinde eindeutig getrennt werden. Trotz unterschiedlicher Blühzeiten kommt es immer wieder zu spontanen Hybridisierungen zwischen den Arten, wobei die Introgression aber gering ist. Das genetische Verbreitungsmuster ist stark geprägt durch die nacheiszeitliche Rückwanderung aber auch durch massiven menschlichen Einfluss.Winterlinde, Forstvermehrungsgut, Saatguternte, Artunterscheidung, genetische Variation, Die Linde von GrimmentalFor Tilia cordata the production and trade of forest reproductive material (FRM) is regulated by the German law on FRM. Eight provenance regions are delineated in Germany. In Bavaria 81 stands and six seed orchards are approved for seed harvesting. Seed of Tilia cordata can be stored at low temperatures for more than 20 years without substantial loss in germination power. Long seed storage therefore can help to avoid supply bottlenecks. Even if the flowering period of Tilia cordata and Tilia platyphyllos is different, spontaneous hybridization can happen. The two species and their hybrids can be distinguished by means of isozyme and molecular markers (nSSR). The genetic pattern has been shaped by the recolonisation history after the last ice age but also by human influence.Tilia cordata, forest reproductive material, genetic variation and differentiation