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  • Titel
    Die harvestergestützte Stubbenbehandlung zur Abwehr des Wurzelschwammes in Kiefernbeständen auf Kippenstandorten Südbrandenburgs
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Eberswalde
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2015
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14039
  • Datensatznummer
    200198945
  • Quelle
  • Abstract
    Bevor mit Versuchen zur maschinellen Mittelapplikation begonnen werden konnte, waren Entscheidungen zur Auswahl eines geeigneten Biopräparates notwendig. Prinzipiell bestand die Möglichkeit, ein zugelassenes handelsübliches Sporenpräparat auf der Basis von Phlebiopsis gigantea einzusetzen. Von diesem war bekannt, dass der darin enthaltene Pilzstamm aus Nordeuropa stammt, wo er von Fichtenholz isoliert wurde. Unklar blieb, ob sich bei großflächiger Streuung solcher Isolate in den Kiefernbeständen Südbrandenburgs eine Beeinträchtigung der Biodiversität ergeben könnte. Aufgrund der nur schwer überschaubaren Wirkungen auf das Ökosystem erschien es vorteilhaft, für die Behandlung von Kiefernstubben in den Lausitzer Kippenwäldern einen gebietstypischen Pilzstamm einzusetzen. Auch Annesi et al. (2005) testeten in Italien die Wirksamkeit eines einheimischen Stammes von P. gigantea bei der Abwehr des Kiefern-Wurzelschwammes (Heterobasidion annosum sensu stricto) an Pinus pinea. Die Effektivität des verwendeten Isolates war mit der Schutzwirkung des Handelspräparates ROTSTOP